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Steelers erkämpfen sich 3:1 Sieg gegen Füchse

Freitag, 28.10.2016, Bietigheim Steelers - Lausitzer Füchse
3:1
Erzielte den Game-Winner Rob Brown - Mann des Spiels für Bietigheim

Am 13. Spieltag war der der Tabellenvierte aus Weißwasser in der EgeTrans-Arena zu Gast. Das recht junge Team von Leitfuchs Hannu Järvenpää überzeugte in der bisherigen  Spielzeit mit einer guten Defensive, Leidenschaft sowie einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Eine große Herausforderung für den Tabellenführer aus dem Ellental, welcher aber den Oberlausitzern nach 12 Spieltagen mit guten Argumenten gegenüberstand: 31 Punkte und einem Torverhältnis von 55 zu 22 bzw. als einziges DEL2-Team mit einer deutlich zweistelligen und positiven Tordifferenz. Coach Kevin Gaudet hatte einen sichtbar reduzierten Kader zur Verfügung und musste auf Justin Kelly, Markus Gleich, Andreas Schwarz, Michael Fink, Sebastian Alt sowie Freddy Cabana verzichten. Auch von den beiden Kooperationspartnern stand ihm keine Unterstützung zur Verfügung.

Vor Spielbeginn erfolgte die Ehrung von Silo Martinovic durch Volker Schoch – Silo nahm heute am 500. Spiel in der DEL2 teil.  

Vor 2.204 Zuschauern tasteten sich beide Teams zunächst ab und beide Goalies bekamen erste kleinere Prüfungen zum Warmwerden. Nach knapp 2 Minuten der erste richtige Vorstoß der Steelers welcher jedoch bei Konstantin Kessler endete. In der fünften Minute tauchte Jakub Svoboda erstmals gefährlich vor Silo Martinovic auf und die Scheibe verschwand sicher in dessen Fanghand. Es gab auch kurioses zu sehen, als Ryan Warttig nach einem ‚Soft-Check‘ von Adam Borzecki kurz im Fußraum der Steelers-Bank verschwand. Aufgrund der sicheren Defensive der Füchse hatten die Schwaben etwas Probleme sich in deren Drittel festzusetzen. Schließlich war es ein Schuss von Matt McKnight, welcher Max Prommersberger in der 8. Spielminute zur 1:0-Führung ins Tor der Sachsen abfälschte. Fast im Gegenzug setzte sich erneut Jakub Svoboda alleine durch und verzog nur knapp. Nur wenig später konnte Dennis Swinnen, alleine im Slot stehend, einen Querpass von Roope Ranta unhaltbar für Silo Martinovic zum 1:1 Ausgleich in der 13. Spielminute abschließen. Das Spiel der Gastgeber wurde besser und auch in Unterzahl, nachdem Max Prommersberger wegen Halten 2 Minuten auf der Bank verbringen musste, blieb der Druck bestehen und die Sachsen tauchten nur sehr wenig im Drittel der Schwaben auf. Mit dem knappen 1:1 Unentschieden ging es in die erste Pause.

Mit Beginn des Mitteldrittels kam der Tabellenführer besser mit der aggressiven Spielweise der Füchse klar, es wurden mehr Zweikämpfe gewonnen, die Checks zu Ende gefahren und Chancen erspielt. In einer Phase kamen die Oberlausitzer fast nicht aus ihrem Drittel heraus und es wirkte stellenweise wie ein Powerplay der Gastgeber - aber ohne Ergebnisveränderung. Sehenswerte Chancen von Robin Just, David Wrigley und Shawn Weller endeten beim souveränen Konstantin Kessler. Insgesamt erkämpften sich die Ellentäler immer mehr Spielanteile, jedoch ein richtiger Spielfluss kam, auch bedingt durch die aggressiv störenden Sachsen, wie in den vorherigen Partien nicht sehr oft zustande. Die ständigen und pfeilschnellen Gegenstöße der Gäste verlangten von der Bietigheimer Defensive und teilweise von Silo Martinovic größten Einsatz. Die Steelers kämpften und versuchten über die Scheibenkontrolle zu mehr Spielanteilen zu gelangen. Das Spiel wurde flüssiger und in der 38. Spielminute war es soweit – Rob Brown kam mit dem Puck über rechts, zog direkt zum Tor und nutzte einen minimalen Spalt in der kurzen Ecke und erhöhte zum wichtigen 2:1. Mit diesem Stand wurde das 2. Drittel beendet.

Im letzten Spielabschnitt lief die Scheibe deutlich besser in den Reihen der Ellentäler und die gefährlichen Konter der Füchse wurden u.a. dadurch erheblich reduziert. Wie bereits im Mitteldrittel wurde der Kampf um die Scheibe angenommen und immer mehr Zweikämpfe im neutralen und gegnerischen Drittel gewonnen. Als noch 1:15 zu spielen war nahm Hannu Järvenpää seinen Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Gerade als Konstantin Kessler an der Bank angekommen ist erhielt Robin Just den Puck am langen Eck und erhöhte zum 3:1 Endstand.

Spieler des Abends wurden bei den Lausitzern Konstantin Kessler und bei den Bietigheimern Rob Brown.

Die Weste der Steelers bleibt auch bei dem 7. Heimspiel sauber und am kommenden Sonntag geht es nach Dresden zu den Eislöwen.

Bericht: Ralf Endres                                                                                                                                                                                                                                                                              

von Bietigheim Steelers

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