Nächstes Spiel:
HEUTE
19:30 Uhr
Letztes Spiel:
6:1

Steelers entern das Piratenschiff - 7:3-Heimsieg gegen Crimmitschau

Freitag, 20.10.2017, Bietigheim Steelers - Eispiraten Crimmitschau
7:3

Am „Tag der Firmen“ der Steeelers in der EgeTrans Arena kamen die 3.687 Zuschauer auf ihre Kosten, denn die Steelers blieben auch im siebten Heimspiel in Folge ungeschlagen. Trotz der Ausfälle von Leistungsträgern wie Kapitän Adam Borzecki, Marcus Sommerfeld, Andrew McPherson, Alexander Preibisch, Kodi Schwarz und Freddy Cabana, siegten die Schwaben mit 7:3 gegen die Eispiraten aus Crimmitschau.

Dabei begann das Spiel für den Tabellenführer alles andere als optimal, denn bereits nach wenigen Minuten musste Silo Martinovic gegen Christopher Kabitzky sein ganzes Können beweisen. Dier erste nennenswerte Gelegenheit für die Schwaben hatte Benjamin Hüfner, doch sein Schuss war kein Problem für Olivier Roy im Tor der Westsachsen. In der vierten Minute gab es nach Foul von Jordan Knackstedt das erste Powerplay für die Steelers, was jedoch nichts einbrachte.  Mit Ablauf der Strafzeit musste Norman Hauner wegen Beinstellens in die Kühlbox. Die Schwaben verteidigten geschickt, doch kaum war Norman Hauner wieder mit von der Partie, nahm Piraten-Kapitän André Schietzold Maß und traf genau in den Winkel zur Führung für die Gäste. Das Team von Kevin Gaudet drängte im Anschluss auf den Ausgleich und nach toller Vorarbeit von Tyler McNeely und Shawn Weller war es Norman Hauner, der mit einem trockenen Schuss ins lange Eck traf – gespielt waren da 11:58 Minuten. Überhaupt war es die Reihe um den Torschützen, die für jede Menge Alarm vor dem Piratentor sorgte. Kurz vor Ablauf des ersten Abschnitts musste Dominic Auger wegen Haltens auf die Strafbank, dennoch ging es mit dem Unentschieden zum ersten Mal in die Kabinen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts standen noch 86 Sekunden Powerplay für die Gäste auf der Uhr. Die Piraten ließen sich diese Chance nicht entgehen, Ales Kranjc und Robbie Czarnik spielten Jordan Knackstedt frei, der eiskalt zur erneuten Führung einschoss. Gespielt waren da gerade einmal 27 Sekunden! Die Schwaben ließen sich von dem erneuten Rückstand jedoch nicht beirren und brannten im Mitteldrittel ein offensives Feuerwerk ab. Den Anfang machte wieder die Reihe um Shawn Weller. Norman Hauner spielte auf den Mister und dieser sah den besser postierten Tyler McNeely, der nur noch einschieben musste – 2:2 nur 71 Sekunden später. In der 23. Minute musste Benjamin Zientek auf die Strafbank, doch auch das hielt den Gastgeber nicht auf. René Schoofs schnappte sich in Unterzahl die Scheibe, spielte auf Matt McKnight und der Goldhelm traf in Unterzahl zum 3:2. Der bereits zweite Shorthander des Kanadiers. Nach dem Unterzahltor folgte ein Treffer im Powerplay. In der 26. Minute musste Ivan Ciernik wegen Hakens raus, im ersten Versuch scheiterte Shawn Weller noch am klasse reagierenden Olivier Roy, doch Tyler McNeely stand goldrichtig und staubte zum 4:2 ab. Das war dann zu viel für den Schlussmann der Piraten, der nach dem Gegentor seinen Kasten verließ. Clemens Ritschel nahm daraufhin seinen Platz ein. Dieser blieb lediglich 139 Sekunden ohne Gegentor, ehe René Schoofs Ivan Ciernik die Scheibe abnahm und einen super Pass auf Max Lukes spielte, dieser ließ dem jungen Schlussmann keine Chance und traf zum 5:2. In der 12. Minuten kam es noch schlimmer für die Gäste, Benjamin Zientek konnte bei seinem Alleingang nur doch ein Foul gestoppt werden – es gab Penalty! Diesen verwandelte Benni Zientek mit einem trockenen Schuss eiskalt zum 6:2. Auch in der Folgezeit blieben die Schwaben am Drücker, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Mit fünf eindrucksvollen Toren in den zweiten 20 Minuten legten die Steelers den Grundstein für den Sieg.

Im Schlussabschnitt schalteten die Steelers ein wenig zurück und verwalteten die Kräfte. Die Eispiraten konnten dadurch im Powerplay wieder zuschlagen. Als Benjamin Hüfner in der Kühlbox saß, war es Bernhard Keil, der im Slot zum 6:3 traf. Die Sachsen rochen wieder Lunte und taten mehr für die Offensive. Hier musste erneut Silo das ein und andere Mal entscheidend eingreifen. Doch die Zeit lief gegen die Eispiraten. In der 57. Minute gab es das insgesamt sechste Powerplay für die Gäste, doch statt des dritten Powerplaytreffers für die Piraten, gab es das zweite Unterzahltor für die Steelers. René Schoofs und Max Prommersberger spielten Rob Brown frei, dieser ließ kurz vor Clemens Ritschel eine Rakete los und traf zum Endstand von 7:3.

Mit dem siebten Sieg im siebten Heimspiel bleiben die Steelers Tabellenführer der DEL2. Am Sonntag geht es dann mit dem Spiel in Dresden weiter.

von Patrick Jonza

Zurück