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Silo feiert vierten Shutout! Starke Steelers siegen 4:0 in Ravensburg

Sonntag, 29.01.2017, Ravensburg Towerstars - Bietigheim Steelers
0:4
Feierte seinen vierten Shutout - Silo Martinovic

Der 40. Spieltag führte das Team von Coach Kevin Gaudet nach Oberschwaben zu den Towerstars. Die Ravensburger hatten unter der Woche kräftig am Personalkarussell gedreht und sich nochmals verstärkt. Der Ausfall von Mathieu Tousignant beim Spiel am Freitag in Rosenheim brachte zusätzlich Bewegung in die Reihen, so dass man gespannt sein durfte, wie die Gastgeber mit der damit einhergehenden Umstellung bzw. neuen Zusammenstellung der Reihen klar kommen würden. Auf Seiten der Steelers fehlte David Wrigley neben Justin Kelly, Markus Gleich, Michael Fink und Mike Weigandt. Marcel Rodman kehrte dagegen nach seiner Pause am Freitag aufs Eis zurück.

Die Steelers starteten flott in die Partie und bereits nach 20 Sekunden prüfte Max Prommersberger erstmals Jonas Langmann im Tor der Towerstars. Auf Seiten der Ravensburger war es der Neuzugang Jesse Mychan der Silo Martinovic erstmals beschäftigte. Bietigheim bemüht die Kontrolle über das Spiel zu erlangen erhöhte zusehends den Druck auf die Gastgeber. René Schoofs brachte, bei einer guten Möglichkeit aus dem Slot, die Scheibe nicht an Jonas Langmann vorbei. Für die Towerstars scheiterte Adam Lapsansky mit dem Blueliner. In der neunten Spielminute dann Strafe gegen Silo Martinovic wegen unerlaubten Körprangriffs. Marcus Sommerfeld saß die Strafe für ihn ab. Im Powerplay waren es Jesse Mychan und Sören Sturm die an Silo Martinovic scheiterten. Insgesamt aber ein gutes Penaltykilling der Gäste. In der zwölften Minute dann Tumult vor Jonas Langmann, Selbiger schon auf dem Eis liegend, aber kein Bietigheimer der die Scheibe über die Linie brachte. Die Steelers weiter am Drücker, Rob Brown mit dem Schuss von der blauen Linie, Marcus Sommerfeld fälschte ab und die Scheibe schlug im Tor der Towerstars ein. Knapp 13 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Zwei Minuten vor der Pause dann auch das erste Powerplay für die Steelers. Norman Hauner saß wegen Beinstellens. Schnelle Passfolgen des Tabellenführers bekamen die Zuschauer geboten, einzig ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Kurz vor Ende der Strafzeit dann ein Break von Ravensburg, Silo Martinovic machte den Shorthander aber zunichte. Es blieb bei der knappen aber absolut verdienten Führung für Bietigheim zur ersten Pause.

Der Mittelabschnitt begann wie das erste Drittel. Die Steelers gleich in den ersten Sekunden gefährlich nah am zweiten Treffer, Jonas Langmann wusste diesen noch zu verhindern. Beide Torhüter in den folgenden Minuten mit Möglichkeiten sich auszuzeichnen, agierten stark zwischen ihren Pfosten und ließen keine Treffer zu. In der 25. Spielminute verhinderte der Pfosten den Einschlag, als Jonas Langmann nach einem schnellen zwei auf eins Konter schon geschlagen war. Matt McKnight und René Schoofs ohne Fortune bei dieser Aktion. Auf Seiten der Hausherren zimmerte Hans Detsch mit einem Gewaltschuss das Spielgerät denkbar knapp am Kasten der Ellentäler vorbei. In der 30. Minute dann gutes Nachsetzen der Steelers im Drittel der Oberschwaben. Shawn Weller passte auf Marcel Rodman in den Slot und dieser hatte wenig Mühe die Scheibe an Jonas Langmann vorbei über die Linie zu bringen. Kurz darauf war es die dritte Reihe um Freddy Cabana, Max Lukes und Benjamin Zientek die einen gelungenen Spielzug nicht mit einem weiteren Treffer abschließen konnte. Benjamin Zientek wurde im Slot entscheidend gestört. Nach 33 gespielten Minuten dann Jubel auf Seiten der Puzzlestädter. Silo Martinovic am Boden, die Scheibe eigentlich unter sich begraben, der Pfiff des Unparteiischen und die Scheibe im Netz. Hauptschiedsrichter Martin Holzer entschied sofort auf Videobeweis und verweigerte dem Treffer nach Ansicht die Anerkennung. Eine Minute später erneut Strafe gegen Bietigheim in Person von Benjamin Zientek. Ein Haken wurde ihm zur Last gelegt und somit zweites Powerplay der Gastgeber am heutigen Abend. 26 Sekunden vor Ablauf der Strafe dann ein Stockschlag von Marcel Rodman und somit fünf gegen drei Überzahl der Hausherren. Nach dem Bullygewinn der Befreiungsschlag weit ins Drittel der Ravensburger und die doppelte Unterzahl war überstanden. Sören Sturm hatte dann den Anschlusstreffer vor Augen, brachte aber die frei im Slot liegende Scheibe nicht über die Linie. So ging es mit dem 2:0 aus Schwabensicht zum zweiten Pausentee.

Im Schlussabschnitt war der Tabellenführer vor allem bemüht Scheibe und Gegner möglichst von der eigenen Zone fern zu halten. Früh wurden die Oberschwaben attackiert und bei eigenen Angriffen war man immer bedacht die Absicherung nach hinten zu haben. Marcus Sommerfeld war es in der 47. Minute der nach schöner Einzelleistung auf René Schoofs zurück legte, dieser aber an Jonas Langmann ebenso scheiterte wie kurz darauf Robin Just auf Zuspiel von Marcel Rodman. Der dritte Bietigheimer Treffer in der 49. Spielminute war dann fast eine Kopie der zuvor gesehenen Chancen. Diesmal war es Matt McKnight der ins Drittel der Towerstars fuhr, einmal ums Gehäuse kurvte, den Bauerntrick antäuschte und den genialen Pass zu Marcus Sommerfeld spielte. Dieser durfte sich die Ecke dann „aussuchen“. Ravensburg steckte aber nicht auf. In der 50. Spielminute rettete der Außenpfosten für den bereits geschlagenen Silo Martinovic. Eine Minute später dann das dritte Überzahlspiel für Ravensburg. Dominic Auger pausierte wegen Stockschlags. Im Powerplay scheiterte Ivan Rachunek an Silo Martinovic und Matt McKnight und Markus Sommerfeld bei einem zwei auf eins Break an Jonas Langmann. 2:31 Minuten vor dem Ende öffnete sich abermals die Strafbanktür für einen Steeler. Bastian Steingroß musste wegen Hakens zusehen wie diesmal der Shorthander gelingen sollte. René Schoofs sah Benjamin Zientek und dieser vollendete zum 4:0 Endstand.

Ein verdienter Erfolg im Baden-Württembergischen Derby für die Steelers und ein glänzend aufgelegter Silo Martinovic mit seinem vierten Shutout in der laufenden Saison. Weiter geht es für die Steelers erst am Sonntag den 05.02.2017 gegen den SC Riessersee, Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 17.00 Uhr.

Bericht: Bernd Mast

von Bietigheim Steelers

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