Letztes Spiel:
-:-

Seid ihr schon heiß aufs Derby?

So möchte Shawn Weller auch am Sonntag in der EgeTrans Arena feiern!

Am Sonntag geht es ab 17:00 Uhr rund in der EgeTrans Arena, wenn die Heilbronner Falken zum letzten Derby der Saison 2016/17 zu Gast sind. Eventuell kann es sogar das letzte Derby sein, in dem es um Punkte geht. Wer nicht in der Arena sein kann, der kann sich das Spiel live bei Sprade.TV anschauen.

Wer sein Ticket noch nicht hat, der muss sich sputen. Es wurden bereits über 3.100 Tickets verkauft. Das Kontingent in den Blöcken A, B, Coca-Cola und F neigt sich dem Ende. Auch der Stehplatz-Gästebereich ist sehr gefragt und es hat nur noch wenige Karten.

Tickets gibt es online oder noch heute (Donnerstag) von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Fanshop, sowie am Spieltag an der Abendkasse.

Unsere Gäste aus der Käthchenstadt belegen mit derzeit 46 Punkten den 13. Platz der Tabelle und haben 16 Punkte Rückstand auf Tabellenplatz 10, der zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt. Bei noch sieben ausstehenden Spielen, in denen man maximal 21 Punkte erreichen kann, wird es sehr schwer diesen noch zu erreichen. Am Freitag spielen die Falken zuhause gegen Kaufbeuren – ein Spiel das unbedingt gewonnen werden muss, möchte man die kleine Flamme an Hoffnung nicht ersticken. Aus den letzten 10 Partien holte man lediglich neun von 30 Punkten, konnte aber mit den Steelers und den Löwen Frankfurt die ersten beiden der Tabelle schlagen. Aber was sind schon Punkte und Tabellenplätze wenn es ins Derby geht? Bekanntlich haben diese eigene Gesetze und nach 60 Minuten hat man nicht einfach „nur“ drei Punkte gewonnen, man kann sich auch Derbysieger nennen! …und das vermutlich über den gesamten Sommer hinweg….!

Nach den Ravensburg Towerstars dürften die Unterländer mit das Team sein, das mit am meisten den Kader während der Saison umgebaut bzw. verändert hat. Mit dem Kanadier Andrew Hare verstärkte man sich im Tor und hat mit dem Schweden Stefan Ridderwall jetzt zwei Kontingentspieler auf dieser Position. Mit Jonathan Harty holte man einen weiteren Kanadier für die Defensive und mit Nik Pem einen Slowenen für die Offensive. Deutschland verlassen hat hingegen wieder Cam Reid, der in Ravensburg und Heilbronn in 20 Spielen auf vier Tore und sechs Assists kam. Nun spielt er in Utah in der ECHL und kommt in 20 Spielen auf sechs Treffer und 14 Vorlagen – manchmal tun Veränderungen einfach gut.

Den goldenen Helm des Topscorers trägt Rylan Schwartz dank seiner 15 Tore und 29 Vorlagen. Würde es für die meisten Strafzeiten bspw. einen schwarzen Gürtel geben, würde auch er diesen tragen – mit 143 Strafminuten hat er Liga weit die meisten aller Spieler! In Form kommt so langsam auch Tyler Gron wieder, der es bisher auf 17 Tore 19 Beihilfen bringt. Justin Kirsch, dem im letzten Derby vier (!) Tore gelangen, kommt auf 14 Treffer und 21 Assists. Der kleine Finne Ville Järveläinen traf zehnmal und bereitete 25 weitere vor. Kevin Lavalleé hat wie Tyler Gron bereits 17-mal ins Schwarze getroffen und ist gemeinsam mit ihm der Toptorjäger in Heilbronn. Der Slowene Nik Pem spielte bisher fünfmal im Trikot der Falken und traf stolze dreimal und legte einen Treffer vor. Mit Kyle Helms, Richard Gelke, Marvin Krüger, Markus Eberhardt, Marius Stöber und Tobias Kircher stehen weitere Stürmer Trainer Fabian Dalehm zur Verfügung. Zu Saisonbeginn stellte man noch mit die beste Torausbeute, dies hat sich geändert, in den letzten fünf Partien erzielte man lediglich sieben Treffer. Mit 123 Toren hat man dennoch die meisten aller derzeitigen Playdown-Teilnehmer erzielt.

In der Defensive sind die Kanadier Jonathan Harty und Jordan Heywood auch offensiv sehr präsent. Erstgenannter kommt auf 16 Punkte in 22 Spielen, Heywood gar auf 27 in 43 Begegnungen. Mit +3 ist Heywood auch der einzige Verteidiger, der bei mehr eigenen Toren auf dem Eis stand, als bei kassierten. Der zweite Spieler der einen positiven Wert vorweist, ist Stürmer Kevin Lavalleé. Mit Henry Martens und Patrik Vogl hat man zwei körperlich präsente Spieler im Aufgebot. Matthias Forster, Thomas Gödtel, Steven Bär, Patrick Kurz und Thomas Botzenhardt komplettieren die Verteidigung.

Im Tor kann Fabian Dahlem auf die Künste zweier Kontingent-Torhütern zurückgreifen. Der Schwede Stefan Ridderwall und der Kanadier Andrew Hare sind beides sehr gute Leute. Als Backup eines der beiden dient Leon Frensel. Fabian Dahlem muss entscheiden, wen von beiden er auf der Tribüne lässt, um mit drei ausländischen Feldspielern zu agieren. Auch bei diesen muss er aus vieren drei machen.

Bei den Specialteams waren die Falken im Powerplay lange das Maß der Dinge! Die Steelers verdrängten sie nun auf Platz zwei, was dennoch ein überragender Wert ist. Die Erfolgsquote liegt bei 23,6%! In Unterzahl ist man nicht ganz so gut unterwegs – 76,8% bedeuten Platz 12.

Doch wie bereits erwähnt zählen am Sonntag keine Statistiken, Zahlen oder Fakten – es zählt was in den mindestens 60 Minuten auf dem Eis passiert. Seid dabei und schreit das Team zum Sieg und zur Revanche für die Niederlage vom 15 Januar!

Wir freuen uns auf EUCH!

von Patrick Jonza

Zurück