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Niederlage zum Jahresabschluss - Steelers verlieren in Freiburg mit 2:4

Freitag, 30.12.2016, Wölfe Freiburg - Bietigheim Steelers
4:2

Zum letzten Spiel des Jahres 2016 ging es für die Steelers ins Breisgau zu den Wölfen aus Freiburg. Beim Tabellenführer fehlten weiter Markus Gleich, Justin Kelly, Andreas Schwarz, Freddy Cabana und Shawn Weller. Auch aus Iserlohn gab es heute auch keine Verstärkung. Im Tor startete heute wieder Sinisa Martinovic.

Die Stimmung im Bietigheimer Block, der mit gut 200 Fans gefüllt war, von Beginn an hervorragend. Die ersten größeren Chancen hatten aber die Hausherren in Person von Tobias Kunz und Enrico Saccomani, doch beide verfehlten ihr Ziel. In der dritten Minute dann die erste Möglichkeit für die Steelers und die hatte es in sich – Marcus Sommerfeld spielte Matt McKnight frei, dieser ließ Lukas Mensator im Gehäuse keine Chance und schoss seine Farben in Führung!  In den Folgeminuten standen die Gäste geschickt und erstickten die Angriffsversuche der Badener bereits im Keime. In der achten Minute gab es dann die erste Strafe des Spiels. Schiedsrichterin Nicole Hertrich sah ein Halten von Max Prommersberger und schickten diesen für zwei Minuten raus. 75 Sekunden dann doppelte Überzahl für die Wölfe, da Dominic Auger ebenfalls in die Kühlbox musste. Die Freiburger kamen schnell in die Formation und Márton Vas traf mit einem harten Schlagschuss zum 1:1 in der 10. Minute. Das Spiel wieder offen und noch über 90 Sekunden Überzahl für die Hausherren. Auch diese wurde durch die Wölfe genutzt. Ein Missverständnis zwischen Silo Martinovic und seinen Vorderleuten leitete die Freiburger Führung ein und Enrico Saccomani traf unbedrängt zur Führung. Das berühmte Momentum nun komplett auf Seiten der Badener. Es dauerte ungefähr drei Minuten ehe die Schwaben wieder Zugriff auf das Spiel bekamen. Matt McKnight hatte dann den Ausgleich auf der Kelle, verpasste aber knapp. In der 13. Minute dann das erste Powerplay für Bietigheim. Petr Haluza musste wegen Stockschlags raus. Außer einer guten Schusschance von Adam Borzecki lief im ersten Powerplay noch nicht viel zusammen. Zwei Minuten vor der ersten Sirene hatte Benjamin Zientek noch eine gute Gelegenheit, scheiterte aber an Lukas Mensator. Die Grün-Weiß-Blauen drängten auf den Ausgleich, mussten bei den schnellen und gefährlichen Kontern jedoch immer auf der Hut sein. Passieren wollte aber nichts mehr und mit dem knappen Rückstand gab es den ersten Pausentee in der eiskalten Halle.

Der Tabellenführer kam mit viel Schwung aus der Kabine, einzig die großen Chancen fehlten noch. Schrecksekunde dann für alle anwesende Bietigheimer in der 23. Minute. David Wrigley zog ab und erwischte den hinter dem Tor stehenden Matt McKnight – nach kurzer Pause ging es für den Goldhelm zum Glück weiter. Es ging weiter nur in eine Richtung, in die von Lukas Mensator. Gefühlt 80% Scheibenbesitz für die Steelers in den ersten sieben Minuten. Aus dem Nichts dann aber die Riesenchance für die Wölfe, doch Silo Martinovic parierte sehenswert. Auf der anderen Seite konnte sich Lukas Mensator gegen fast jeden Spieler mit weißem Helm auszeichnen. Seine größte Tat vollbrachte er bis dato in der 30. Minute, als er einen Alleingang von Matt McKnight entschärfte. In der 33. Minute ein Beinstellen von Radek Duda aus dem Lehrbuch, für das er in die Kühlbox musste. Doch nach 20 Sekunden wurde Niko Linsenmaier freigespielt und lief mutterseelenallein auf Silo Martinovic zu, dieser verhinderte mit einem super Save den Shorthander. Ansonsten passierte nicht viel. Kaum waren die Breisgauer komplett, hatten René Schoofs und David Wrigley den Ausgleich vor Augen, doch auch diesmal blieb Lukas Mensator Sieger. Vier Minuten vor der zweiten Pausensirene bekamen sich Marc Wittfoth und Rob Brown in die Haare und beide mussten für zwei Minuten raus. Mit vier gegen vier ging es weiter. Wenige Sekunden später wurde zusätzlich Adam Borzecki wegen Haltens auf die Strafbank geschickt. Erneut Powerplay für Freiburg, doch diesmal lief nicht viel zusammen. In den beiden letzten Minuten kam etwas mehr von den Hausherren, doch es blieb beim knappen Rückstand für die Schwaben.

Das Spiel zu Beginn des Schlussabschnitts vor den 3.032 Zuschauern ziemlich ausgeglichen wobei die Wölfe viele Abschlüsse hatten, die jedoch kein Problem für Silo waren. In der 46. Minute das dritte Überzahlspiel für die Bietigheimer. Radek Duda musste erneut raus. Diesmal gelang der Treffer! Marcus Sommerfeld zog von der blauen Linie ab, den Abpraller verwertete Dominic Auger nach nur 13 Sekunden Überzahl zum Ausgleich. Als man dachte, dass die Schwaben jetzt das Zepter in die Hand nehmen werden, spielte Márton Vas einen Traumpass auf Radek Duda, der in Penaltymanier auf Silo Martinovic zulief und eiskalt versenkte – die erneute Führung für Freiburg in der 50. Minute. Das Spiel wurde etwas hektisch und einige Nicklichkeiten schlichen sich ein. In der 54. Minute erwischte es dann Max Lukes wegen Behinderung. Die Badener mit viel Druck aber die Defensive hielt diesem statt, so dass es beim 2:3 blieb.  3:30 Minuten vor Schluss spielte Robin Just den mitgelaufenen Benjamin Zientek frei, der an Lukas Mensator scheiterte. 40 Sekunden später gab es erneut eine Strafe gegen Bietigheim, Schiedsrichterin ahndete einen Stockschlag von David Wrigley mit zwei Minuten. Jetzt wurde es ganz schwer zurückzukommen. Und es kam noch schlimmer! 1:14 Minuten vor Ende sah Schiedsrichterin Hertrich als einzige in der Halle ein Foul von Rob Brown sah! Doppelte Unterzahl! Als David Wrigley wieder zurückkam, nahm Kevin Gaudet sieben Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit. Doch diese brachte nichts ein, stattdessen schoss Chris Billich mit der Schlusssirene ins leere Tor der Steelers ein. Endstand aus Sicht der Steelers 2:4. 

von Patrick Jonza

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