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3:1

Niederlage vor der Pause - Steelers verlieren mit 1:3 in Freiburg

Sonntag, 05.11.2017, Wölfe Freiburg - Bietigheim Steelers
3:1
Heute in Freiburg leider ausgerutscht - Tyler McNeely

Zum Duell der Badener gegen die Württemberger kam es am heutigen Sonntagabend, als die Wölfe aus Freiburg auf die Steelers aus Bietigheim trafen. Beim Tabellenführer der DEL2 fielen neben Marcus Sommerfeld, Andrew McPherson und Freddy Cabana auch Justin Kelly und Max Prommersberger aus. Trotz dieser erschwerten Voraussetzungen wollte man vor der Deutschland-Cup Pause noch einen Sieg landen.

Das Spiel vor den 1.763 Zuschauern, darunter ca. 70 Fans der Schwaben, begann sehr gut für den Gastgeber, denn bereits nach wenigen Sekunden hatte Niko Linsenmaier zweimal die Möglichkeit sein Team in Führung zu bringen. Doch beide Male scheiterte er an Ilya Sharipov im Tor, der wie am Freitag gegen Frankfurt startete. Der Keeper stand auch weiter im Fokus, denn die Hausherren hatten in den Anfangsminuten sehr gut Möglichkeiten. In der siebten Minute musste dann der Freiburger Goldhelm Chris Billich wegen Beistellens in die Kühlbox, was die gut leitenden Schiedsrichter Patrick Gogulla und Eugen Schmidt ahndeten. Die Wölfe zählen zu den besten Teams der Liga in Unterzahl, was sie auch unter Beweis stellten, denn große Einschussmöglichkeiten ließen sie nicht zu. Doch durch das Powerplay kamen die Schwaben besser in die Partie, denn Tyler McNeely und Shawn Weller hatten in der Folgezeit gute Chancen, die der Wölfe-Keeper Miroslav Hanuljak jedoch zunichtemachte. Das letzte Wort des ersten Abschnitts gehörte aber den dem Wolf Julian Airich, der mit seinem Schuss am bestens aufgelegten Ilya Sharipov scheiterte. Torlos ging es in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Badener dem ersten Tor näher als die Württemberger. Doch weder Enrico Saccomani, noch Mark Mancari konnten ihre Farben in Führung bringen. Die erste Strafe gegen die Steelers gab es in der 24. Minute gegen Max Lukes, als dann 90 Sekunden später auch Tyler McNeely raus musste, wurde es sehr brenzlig. Doch mit vereinten Kräften und einem wiederrum starken „Shari“ im Tor, konnte diese Situation gemeistert werden. Im Anschluss daran waren wieder die Schwaben am Zug, doch Miro Hanuljak kommt nicht auf der Brotsuppe daher geschwommen und entschärfte den Schuss von Shawn Weller genauso stark, wie die von Alex Preibisch und Matt McKnight. Als man dachte, dass das Spiel jetzt vielleicht kippt, nahm sich Radek Duda ein Herz, ging über außen durch und schlenzte die Scheibe aus spitzem Winkel mit der Rückhand zur Führung für die Freiburger ein. Gespielt waren da exakt 29:30 Minuten. Nur 71 Sekunden später konnten die Wölfe erneut vor Freude heulen, denn Jannik Herm fälschte einen Schuss von Kapitän Philip Rießle unhaltbar ab – 0:2 aus Sicht der Ellentaler zur Mitte des Spiels. Dies wollte sich das Team um Adam Borzecki nicht gefallen lassen und bliesen zur Aufholjagd. Doch trotz immensen Drucks und guter Chancen, wollte der Puck an Miro Hanuljak nicht vorbei. Auch eine Strafe gegen Bastian Steingroß konnte diesen Druck nicht unterbinden, doch René Schoofs verpasste den Anschlusstreffer in Unterzahl nur knapp. Mit der Hypothek eines Zwei-Tore-Rückstands ging es in den Schlussabschnitt.

Die Schwaben kamen sehr gut aus der Kabine und drängten auf den Anschlusstreffer, doch spätestens beim heute überragenden Miroslav Hanuljak war Endstation. In der 48. Minute gab es dann nochmals Powerplay für das Team von Kevin Gaudet. Dies glich einer Belagerung des Tores der Wölfe. Doch es war wie verhext, der Puck wollte nicht über die Torlinie. Die größte Chance hatte Norman Hauner, dessen Schuss im letzten Moment von Lutz Kästle geblockt wurde. Auch nach der Überzahl spielten eigentlich nur die Steelers, was auch die Schussstatistik von 12:5 im Schlussabschnitt belegt. 2:15 Minuten vor dem Ende verließ Ilya Sharipov seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dies brachte den gewünschten Erfolg – denn Tyler McNeely spielte einen tollen Pass auf den im Slot lauernden Norman Hauner, dieser stoß den Bock um und traf zum Anschlusstreffer 88 Sekunden vor dem Ende. Vom Bully weg ging Ilya Sharipov erneut vom Eis, doch diesmal sollte es nicht zum Erfolg führen. Einen Schuss fing Miroslav Hanuljak unter Bedrängnis ab, spielte die Scheibe sofort raus und dies ermöglichte Radek Duda mit seinem Schuss ins leere Tor die Partie zu entscheiden.

Mit der Niederlage im Gepäck geht es nun in die Deutschland-Cup Pause. Am 17.11. geht es für die Steelers auswärts in Ravensburg weiter, am Sonntag den 19.11. erwarten wir zum „Tag der Schulen“ die Lausitzer Füchse in der EgeTrans Arena.

von Patrick Jonza

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