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21.09.2018
20:00 Uhr
Letztes Spiel:
2:3

Mit einem 4:2-Auswärtssieg in Kassel geht es in die Playoffs!

Sonntag, 04.03.2018, EC Kassel Huskies - Bietigheim Steelers
2:4
Doppeltorschütze Matt McKnight

Am letzten Spieltag der Hauptrunde der DEL2 gastierten die Steelers bei den Kassel Huskies. Trainer Kevin Gaudet musste dabei weiter auf Bastian Steingroß, Max Prommersberger, René Schoofs und Benjamin Zientek verzichten. Aufgrund von Fieber fiel Max Lukes heute kurzfristig aus. Tyler McNeely kehrte dagegen in den Kader zurück. Ilya Sharipov startete im Tor der Schwaben.

Der Beginn vor den 4.255 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle verlief ganz nach dem Geschmack der ca. 60 mitgereisten Steelers-Fans. Justin Kelly zeigte, dass er immer noch mit das beste Auge in der Liga hat und bediente Benjamin Hüfner. Der Verteidiger vollendete im Slot zum 1:0 für Bietigheim nach 71 Sekunden. Der erste Saisontreffer für Benni Hüfner und der erste Assists nach der Rückkehr von Justin Kelly. Die Antwort der Hessen ließ aber nicht lange auf sich warten, doch Ilya Sharipov rettete gegen Toni Ritter. Die Hausherren taten nun mehr für das Spiel und kamen zu einigen Möglichkeiten. In der 11. Minute war es dann soweit – bei angezeigter Strafe gegen Shawn Weller kamen die Huskies in die Aufstellung und Tyler Gron verwertet einen Abpraller zum Ausgleich. Im Anschluss hatten beide Teams die Führung auf der Kelle aber Mirko Pantkowski und Ilya Sharipov hielten ihren Kasten sauber, so dass es nach 20 Minuten 1:1 stand.

Die Gäste kamen mit jeder Menge Schwung aus der Kabine und drängten auf die zweite Führung des Abends. In der 25. Minute fing Marcus Sommerfeld einen Querpass von Tyler Gron ab, schickte Matt McKnight auf die Reise und der Goldhelm ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 2:1. Nur zwei Minuten klingelte es erneut in der Hütte der Schlittenhunde. Rob Brown zog ab, Mirko Pantkowski ließ prallen und Tyler McNeely nutzte es zum 3:1 aus! Die Schwaben hatten das Spiel im Griff, standen hinten sicher und setzten in der Offensive Nadelstiche. Kurz vor dem Ende wurde es aber nochmal heikel. Binnen 17 Sekunden mussten erst Alex Preibisch und dann Kapitän Adam Borzecki in die Kühlbox. Doch in den verbleibenden 43 Sekunden des Mittelabschnitts konnten die Hessen die doppelte Überzahl nicht nutzen.

Zu Beginn des letzten Drittels durften die Hausherren weiter mit zwei Mann mehr agieren, doch die Schwaben standen hervorragend und überstanden die Unterzahl schadlos. In der Folgezeit taten die Hessen wieder mehr für das Spiel. Eine weitere Überzahl sollte dann zum Erfolg führen. In der 51. Minute traf Alex Roach von der blauen Linie zum Anschlusstreffer. Im Anschluss hielt Ilya Sharipov stark gegen Sam Povorozniouk und Alex Lambacher. Die Huskies versuchten nochmal alles um nicht auf Platz 6 zurückzufallen und somit im Viertelfinale gegen Frankfurt ran zu müssen. 3:33 Minuten vor dem Ende musste Dominic Auger wegen Behinderung auf die Strafbank. Die Hessen versuchten nochmal alles, nahmen mit Ablauf der Strafe auch noch ihren Keeper vom Eis, doch nutzen sollte es nichts mehr. Alex Preibsich nahm die Scheibe auf, legte uneigennützig rüber zum Kollegen McKnight und dieser erzielte seinen zweiten Treffer ins leere Tor der Kasseler.

Mit einem Sieg im Rücken startet das Viertelfinale für die Steelers nun am 13.03. um 19:30 Uhr. Der Gegner wird in den Pre Playoffs zwischen den Ravensburg Towerstars und den Eispiraten Crimmitschau, sowie den Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken ermittelt. 

von Patrick Jonza

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