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4:3 n.V.

Mit einem 4:1-Derbysieg knacken die Steelers die 100-Punkte-Marke

Sonntag, 19.02.2017, Bietigheim Steelers - Heilbronner Falken
4:1
Überragende Choreo der Steelers-Fans

Im Nachbarschaftsderby des heutigen Abends in der EgeTrans Arena konnten die Vorzeichen beider Teams nicht unterschiedlicher sein – beim Gastgeber aus Bietigheim stehen die Chancen weiterhin gut, als Tabellenführer in die Playoffs einzuziehen und die Gäste aus Heilbronn hingegen müssen erneut um den Klassenerhalt in der DEL2 spielen.  In der 4. Hauptrundenbegegnung zwischen den Käthchenstädtern und den Ellentälern wird es erneut darum gehen, welche der beiden Mannschaft den größeren Siegeswillen zeigt. Im Team von Fabian Dahlem fehlte nur Richard Gelke. Kevin Gaudet dagegen musste auf Marcus Sommerfeld, Markus Gleich, Robin Just, David Wrigley und Benjamin Zientek verzichten. Als Unterstützung war Michael Fink heute mit von der Partie.

Sofort nach dem Eröffnungsbully zeigten die Hausherren den 3.768 Zuschauern, dass sie dieses Derby auf jeden Fall gewinnen wollten bzw. wegen dem letzten Spiel in Heilbronn noch eine Rechnung offen war. Die Steelers versuchten von Beginn an das Spiel zu dominieren und verlorene Scheiben wurden sofort wieder zurück erobert. Bereits nach wenigen Sekunden Spielzeit prüfte Andreas Schwarz nach Zuspiel von Matt McKnight den Gästekeeper Stefan Ridderwall. Auch Rene Schoofs, Max Prommersberger und Freddy Cabana scheiterten am sicheren Stefan Ridderwall. Nach fast sechs gespielten Minuten wurde Silo Martinovic erstmals geprüft. Die erste Strafe im Spiel traf nach knapp 10 Minuten den Falkenkapitän Patrick Vogl wegen Hakens. Die Steelers taten sich in Überzahl schwer die Aufstellung zu finden. Ein folgenschwerer Scheibenverlust verschaffte Jordan Heywood die Chance auf einen Shorthander. Er lief alleine auf Silo Martinovic zu und konnte durch Shawn Weller am erfolgreichen Torabschluss entscheidend gehindert werden. Sehr zum Missfallen der Bietigheimer Fans entschied der Schiedsrichter Sascha Westrich ohne Zögern auf Penalty. Jordan Heywood scheiterte jedoch am souveränen Silo Martinovic – ein Treffer der Falken hätte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Die weiteren aussichtsreichen Angriffe von Matt McKnight, Shawn Weller, Dominic Auger und Justin Kelly endeten immer wieder am starken Stefan Ridderwall. Die wenigen Heilbronner Entlastungsangriffe waren auf der anderen Seite sichere Beute für unseren ‚Hexer‘ Silo Martinovic und so ging es beim Spielstand von 0:0 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt begannen die Hausherren sofort wieder den Druck in Richtung Stefan Ridderwall aufzubauen und es dauerte gerade mal 1 Minute und 50 Sekunden ehe Mr. Shawn Weller das Spielgerät zur verdienten 1:0 Führung im Tor der Falken versenkte. Teilweise entstand trotz 5:5 ein richtiges Powerplay im Drittel des Tabellendreizehnten und die Gäste hatten oftmals Probleme, die Scheibe aus ihrem Drittel zu bekommen. Ausgerechnet in dieser Phase konnte Henry Martens mit einer sehenswerten Aktion den Puck um Silo Martinovic spielen und zum 1:1 ausgleichen – dies war in der 25. Spielminute. Vom Ausgleich ließen sich die Hausherren nicht beirren und drückten weiterhin in Richtung Falkentor. Knapp scheiterten sowohl Shawn Weller, Sebastian Alt sowie Freddy Cabana das erneute Führungstor für den Tabellenführer zu erzielen. Als Marius Stöber nach 30 gespielten Minuten wegen Beinstellen in die Box musste dauerte es gerade mal 20 Sekunden, als Shawn Weller erst den Pfosten traf und Dominic Auger den Nachschuss zur hochverdienten 2:1 Führung ins Falkentor einnetzte. Der Jubel der Steelers-Anhänger dauerte noch an, als nur 47 Sekunden später Freddy Cabana auf herrlichem Zuspiel von René Schoofs zum 3:1 für die Hausherren erhöhte. Nach dem Treffer der Ellentäler wurden die Gäste stärker und suchten immer wieder den Abschluss, aber die Bietigheimer Festung stand sicher - auch in Unterzahl. Es blieb nach 40 gespielten Minuten beim Stand von 3:1 für die Gastgeber.

Der letzte Spielabschnitt begann nach wenigen Sekunden mit zwei guten Chancen von Matt McKnight, aber Stefan Ridderwall kam hellwach aus der Kabine. Auf der anderen Seite verhinderte Silo Martinovic mit einem Supersave den Anschluss der Heilbronner Gäste. Das Match wurde sichtbar ausgeglichener und es ergaben sich gute Chancen auf beiden Seiten, aber beide Torhüter auf dem Posten. In der 55. Minute stand Goldhelm Matt McKnight frei im Slot und ließ Stefan Ridderwall nicht den Hauch einer Chance und erhöhte zum 4:1. Dies war die Vorentscheidung und die Hausherren spielten die verbleibenden fünf Minuten sehr clever.

Spieler des Abends wurde bei den Falken Henry Martens und bei den Steelers Shawn Weller.

Die Falken mussten im heutigen Derby erneut Federn lassen und der Tabellenführer sicherte sich verdient 3 Punkte.

Am kommenden Freitag empfangen die Ellentäler in der EgeTrans Arena zum  Spitzenspiel den Tabellenzweiten aus Frankfurt.         

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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