Letztes Spiel:
0:2

Misserfolg in Rosenheim - Steelers verlieren knapp

Sonntag, 01.12.2013, Starbulls Rosenheim - Bietigheim Steelers
4:3
Am ersten Advent durften die Steelers in Oberbayern bei den Starbulls Rosenheim antreten. Nach der Niederlage am Freitag daheim gegen Weisswasser wollten die Steelers zumindest in Bayern ein paar Punkte mitnehmen. Etwa 40 Steelersfans gesellten sich zu den insgesamt 2.056 Zuschauern, um amtierenden Meister anzufeuern. Im Tor setze Kevin Gaudet auf den jungen Andi Mechel.
 
Das dies keine leichte Aufgabe werden würde merkten die Steelers von Anfang an, denn die Starbulls machten sofort Druck und wollten Ihrerseits ein Zeichen setzten. Das zeigte sich dann in der 6 Minute. Tyler Mc Neely  konnte nach Zuspiel von Robin Weihager und Shawn Weller das 1:0 für die Gastgeber erzielen. Die Steelers kamen schwer ins Spiel und brauchten eine Weile um warm zu werden und nach dem Henry Martens auf die Strafbank musste, wurde erst mal das Spiel in Unterzahl gefordert. Das bestritten die Bietigheimer konzentriert und erfolgreich und ließen den Rosenheimer kaum Chancen zum Abschluss und damit hielt auch Andi Mechel sein Tor sauber.
Die erste große Chance für die Jungs aus dem Ellental hatte Philipp Quinlan in der 10. Minute, aber Pasi Häkkinen im Tor der Starbulls konnte noch abwehren. Nach 12 gespielten Minute musste sich der junge Steelers-Keeper ein zweites Mal geschlagen geben. Maximillian Hofbauer und Marinus Kritzenberger sorgten mit Ihrem Assist auf Kim Staal  für das notwendige Zuspiel zum Ausbau der Führung auf 2:0. Mark Heatley musste dann in der 14. Minute für 2 + 10 Minuten auf Strafbank, aber das Powerplay überstand die Steelers Defensive schadlos. Besser machten es dann die Steelers, als Marinus Kritzenberger auf der Strafbank Platz nahm.  Robin Just erzielte nach 13 Sekunden den Anschlusstreffer zum 2:1. Die Vorlage dazu gaben Kapitän Marcus Sommerfeld und Top-Scorer David Wrigley. Mit dem 2:1 ging es dann für beide Mannschaften in die erste Drittelpause.
 
Das zweite Drittel begann etwas besonnener und beide Mannschaften waren erst mal darauf bedacht defensiv keine Fehler zu machen. So war es in der 25. Minuten der ehemaliger Rosenheimer Greg Squires der die erste Großchance im zweiten Spielabschnitt für die Steelers hatte. Der amtierende Meister kam dann besser ins Spiel und konnte sich eine Zeit im Drittel der Gastgeber festsetzten aber die sich bietenden Chancen zunächst nicht positiv verwerten. In der 32. Spielminute durften die Steelers den Ausgleichstreffer durch  Chris St. Jacques bejubeln. Greg Squires und Markus Gleich leisteten Ihren Beitrag, in Form der Vorbereitung, zum Ausgleich. In dieser Phase scheiterten die Oberbayern zudem immer wieder am stark haltenden Andi Mechel. 7 Minuten später setzte David Wrigley mit dem 3:2 für die Steelers ein großes Ausrufezeichen. Wieder war es der quirlige Greg Squires der gemeinsam mit Matt McKnight die Vorarbeit leistete. Mit dieser hart erarbeiteten, aber verdienten Führung ging es dann in die letzte Pause.
 
Es dauerte ein wenig bis das letzte Drittel richtig in Fahrt kam, aber dann waren Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Doch es sollte bis zur 47ten Minute dauern es bis die Fans das nächste Tor bejubeln durften. Der Rosenheimer Max Renner legte den zweiten Treffer von Tyler Mc Neely auf und so stand es nun 3:3. Beide Mannschaften zogen nun das Tempo an, immer wieder unterbrochen von kleineren Reibereien. Man merkte, dass beide Teams das Spiel noch in der regulären Spielzeit entscheiden wollten. die Entscheidung in der regulären Spielzeit und so waren beide darauf bedacht. Chris St. Jacques musste in der 56. Minute auf die Strafbank, das nutzen dann die Gastgeber zu erneuten Führung. Kim Staal und Shawn Weller legten für Norman Hauner auf und dieser ließ Andi Mechel keinerlei Abwehrchance.  Die Steelers warfen nun alles nach vorne und Kevin Gaudet nahm 90 Sekunden vor Schluss Andi Mechel für einen weiteren Stürmer vom Eis. Doch der ganze Kampf wurde am Ende nicht belohnt und die Steelers mussten erneut die Heimreise ohne Punkte antreten.
 
Besser können es die Steelers am Freitag in Kaufbeuren und am Sonntag zu Hause gegen die Ravensburg Towerstars machen. Spielbeginn am Sonntag ist bereits um 16 Uhr.

von Alessandro De Angelis

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