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20.10.2017
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5:4 n.V.

Löwen sichern sich durch 2:4-Sieg im Ellental vier Matchpucks

Mittwoch, 19.04.2017, Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
2:4
Erneut war meistens bei Brett Jaeger Endstation

Am heutigen Mittwoch kam es in der EgeTrans Arena zwischen den Steelers und den Löwen zu Spiel 3 der Finalserie. Bei dem Serienstand von 0:2 wäre ein Sieg für das Team von Kevin Gaudet wichtig, um den Anschluss herzustellen und den vorzeitigen Matchpuck der Hessen zu verhindern. Löwen-Trainer Paul Gardner stand erneut sein vollständiger Kader zur Verfügung, lediglich Mike Card wurde durch Nico Oprée ersetzt. 

Vor Spielbeginn wurde Matt McKnight vor den 4.167 Zuschauern als Spieler des Monats März durch Michael Beez von den Eishockey-News geehrt.

Mit Spielbeginn waren beide Fanlager wieder lautstark bei der Sache und die Hausherren gleich mit guten Aktionen. Bastian Steingroß prüfte Brett Jaeger bereits nach 21 Sekunden und nur kurze Zeit später scheiterte er erneut am Löwen-Goalie. Aber auch Frankfurt mit guten Angriffen, welche am sicheren Bietigheimer Rückhalt Silo Martinovic endeten. Es lief die siebte Minute als Matt McKnight die Scheibe auf Marcus Sommerfeld spielte und der nur knapp am Tor der Hessen vorbeizog. Etwa zwei Minuten später war es erneut Matt McKnight mit einem sehenswerten Angriff – aber wieder Ende bei Brett Jaeger. In der 10. Spielminute musste Bastian Steingroß wegen Behinderung vom Eis. Nicht alle Zuschauer waren hierzu derselben Meinung wie Hautschiedsrichter Lasse Kopitz. Die Löwen mit einem druckvollen Überzahlspiel und nach 11:32 Minuten vollendete Clark Breitkreuz zur Führung für die Hessen. Dieser Treffer fand jedoch erst nach der Sichtung der Videoaufzeichnung die Anerkennung durch Schiedsrichter Lasse Kopitz. Wie in den bisherigen Spielen versuchten die Gäste sofort ein weiteres Tor nachzulegen und drückten in Richtung dem Bietigheimer Tor. Was nicht an Silo Martinovic abprallte verhinderte etwa vier Minuten vor Drittelende der Pfosten. Nach etwas mehr als 26 gespielten Minuten erneut eine Strafe gegen Dominic Auger wegen einem Stockschlag. In diesem Unterzahlspiel die Hausherren bärenstark und so ging es beim Stand von 0:1 in die Drittelpause.

Im Mittelabschnitt kamen die Ellentäler stark aus der Kabine und versuchten schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. So scheiterte Max Prommersberger nur knapp am Löwen-Goalie. In dieser Phase auch die Hessen mit guten Chancen und nach knapp 24 Minuten erhöhte C.J. Stretch für die Gäste zum 2:0. Kurz darauf hatte Shawn Weller nach einem Alleingang den Anschlusstreffer auf der Kelle, scheiterte jedoch am sehr guten Brett Jaeger. Im weiter abwechslungsreichen Spiel hatten beide Torhüter mehrfach die Gelegenheit ihr Können zu zeigen. Es waren noch 30 Sekunden im Mitteldrittel zu spielen als Bastian Steingroß nach einem schönen Zuspiel von Shawn Weller zum verdienten 1:2 Anschlusstreffer einnetzte - ein wichtiger Treffer zum richtigen Zeitpunkt kurz vor Drittelende!

Im Schlussdrittel kamen die Hausherren wieder mit Druck aus der Kabine. Aber nach gerade mal 72 gespielten Sekunden das 1:3 für die Frankfurter, erzielt durch Nils Liesegang. Die Steelers weiter mit Druck nach vorne, aber es fehlte einfach das notwendige Glück oder es rettete auch für die Löwen der Pfosten. Als noch 8:16 auf der Uhr standen erneut die Gäste im Drittel der Hausherren und nach einem Pass von Eric Stephan vollendete Lukas Laub zum 1:4 für die Hessen. Das Aufbäumen der Ellentäler zahlte sich in der 57. Spielminute aus, als Adam Borzecki die Scheibe mit Gewalt in Richtung Brett Jaeger beförderte und zum 2:4 im Löwentor landete. Es waren noch 2:18 zu spielen als Kevin Gaudet für Silo Martinovic einen weiteren Feldspieler einsetzte. Diese Maßnahme wie auch ein Timeout 68 Sekunden vor Schluss änderte nichts mehr am Ergebnis.

Wieder schlugen die Löwen in den richtigen Momenten zu und hatten, im Gegensatz zu den Schwaben etwas mehr Scheibenglück. Mit dem Sieg in Spiel 3 konnten sich nun insgesamt 4 Matchpucks sichern. 

Am Freitag um 19.30 Uhr werden die Steelers im Löwenkäfig alles geben, um den ersten Sieg in der Finalrunde einzufahren.  

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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