Nächstes Spiel:
HEUTE
20:00 Uhr
Letztes Spiel:
0:7

Last Minute Sieg in Bad Tölz - Tyler McNeely schießt sein Team zum 3:2-Sieg!

Freitag, 09.02.2018, EC Bad Tölz - Bietigheim Steelers
2:3
Game Winner durch die 94 - Tyler McNeely

Endspurt in der DEL2 – am 44. Spieltag trat der Tabellenführer beim Schlusslicht aus Bad Tölz an. Beim Team von Kevin Gaudet kehrten neben Norman Hauner, der seine Sperre abgesessen hat, Rob Brown und Silo Martinovic ins Aufgebot zurück. Max Prommersberger musste dagegen in der Heimat passen. Im Tor spielte wie in Freiburg auch, Ilya Sharipov.

Dieser bekam in der Anfangsphase vor den 1.523 Zuschauern auch gleich mächtig was zu tun, denn die Hausherren legten sehr gut los und kamen bereits in der dritten Spielminute zum ersten Treffer. Bei einem Konter enteilte Manuel Edfelder, der seinen Speed nutzte, Ilya Sharipov umkurvte und zur frühen Führung einschob. Kurz darauf beinahe der zweite Treffer für die „Buam“. Joonas Vihko zog von der blauen Linie ab, doch sein Hammer prallte von der Unterkante der Latte zurück ins Spiel – Glück für die Schwaben. Die wiederrum bekamen von den Hauptschiedsrichtern Dominic Ertle und Daniel Kannengießer in der fünften Minute ein Powerplay zugesprochen. In diesem ließen die Gäste die Scheibe wunderbar laufen. Marcus Sommerfeld zog nach Pass von Dominic Auger ab, Mikko Rämö konnte den ersten Schuss noch parieren, war aber gegen den Nachschuss von Topscorer Matt McKnight machtlos – 1:1 und Jubel bei den ca. 100 mitgereisten Fans. Auch die Löwen durften kurz darauf mit einem Mann mehr agieren, als Freddy Cabana wegen Behinderung hinausmusste. Hier verteidigte man geschickt und ließ wenig bis gar nichts zu. In der Folgezeit dominierten die Ellentaler das Spielgeschehen, mussten aber gerade bei den Kontern höllisch aufpassen, so scheiterten Philipp Schlager und Joonas Vihko nur knapp. Ein weiterer Treffer wollte im ersten Abschnitt keinem Team gelingen, so dass es mit dem 1:1 in die erste Pause ging.

Das Mitteldrittel begann mit einer Strafe gegen Matt McKnight wegen Hakens und zwei Schüssen von Casey Borer, die einmal von Ilya Sharipov entschärft worden sind und einmal knapp vorbeigingen. Auch gegen Edfelder und Klaus Kathan blieb der Steelers-Schlussmann Sieger, so dass es beim 1:1 blieb. Die Schwaben waren kaum komplett, da erwischte es die Bayern mit einer Strafe. Philipp Schlager hielt fest und musste raus. Wie effektiv und stark das Powerplay der Ellentaler sein kann, zeigte sich dann nur wenige Sekunde später. Tyler McNeely spielte auf Matt McKnight, dieser setzte im Slot Shawn Weller in Szene und der US-Amerikaner vernaschte mit einem sauberen Move Mikko Rämö und traf zum 2:1 aus Sicht seines Teams. Zweites Powerplay und der zweite Treffer. Mit dem Treffer gab es erneut eine Strafe gegen die Tölzer, die jedoch diesmal nicht genutzt werden konnte. Stattdessen kamen die „Buam“ wieder zurück ins Spiel. Über den von der Strafbank kommenden Beppo Frank ujd Andreas Schwarz landete die Scheibe bei Philipp Schlager, der mit seinem Schlenzer ins lange Eck zum 2:2 traf – das Spiel wieder offen. Als Rob Brown ab der 28. Minute auf dem Sünderbänkchen saß, schnupperten die Löwen an der Führung, konnten aber nicht treffen. In der 31. Minute ging es dann vor dem Tölzer Tor kurz rund und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun. Aus der Rangelei heraus gab es Strafen gegen René Schoofs und Benjamin Zientek auf Seiten der Steelers und für Tom Horschel und Max Hörmann für die Löwen. In der Folgezeit kamen die Gäste zu guten Chancen, doch die zweite Führung des Abends wollte nicht gelingen. In den Schlussminuten hatten beide Mannschaften den Torschrei auf den Lippen, doch es blieb beim 2:2 nach 40 Minuten.

Der Schlussabschnitt wartete mit jeweils einer tollen Chance für Dominic Auger und Florian Strobl auf. Beide Keeper verhinderten in den weiteren Minuten den Führungstreffer für das andere Team. Auch eine Überzahl der Löwen blieb ohne Folgen. Mit ablaufender Uhr suchten die „Buam“ die Entscheidung, scheiterten aber das ein und andere Mal an Ilya Sharipov. Knappe vier Minuten vor dem Ende wurde es dann mehr als brenzlig für die Schwaben, denn binnen sieben Sekunden mussten René Schoofs und Adam Borzecki auf die Strafbank. Die Tölzer hatten 1:53 Minuten Zeit in doppelter Überzahl zum Tor zu kommen. Die Steelers verteidigten jedoch hervorragend, hatten Glück uns einen tollen Goalie, so dass diese heikle Situation überstanden werden konnte. Als sich alle im Stadion bereits auf die Verlängerung einstellten, setzte Alex Preibisch seinen Kollegen Tyler McNeely auf die Reise. Frei vor Mikko Rämö traf er 13 Sekunden vor dem Ende zum 3:2-Siegtreffer!

Bevor es am Sonntag um 17:00 Uhr zum Derby gegen Heilbronn kommt, macht morgen (Samstag) unser Fanshop von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf. Dort bekommt ihr Tickets sowie 10% Rabatt auf alle nicht reduzierten Artikel!

Wir freuen uns auf EUCH!

von Patrick Jonza

Zurück