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Knappe 4:5 Niederlage der Steelers gegen die Dresdner Eislöwen

Sonntag, 25.02.2018, Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen
4:5

An einem großartigen Olympia-Spieltag für Eishockeydeutschland gastierten am Abend die Dresdner Eislöwen in der EgeTrans Arena. Die Sachsen rangieren auf dem 8. Tabellenplatz, welcher aber noch verteidigt werden muss. Beide Teams haben ihr letztes Heimspiel ohne erzielte Tore verloren und waren auf Wiedergutmachung aus – eine gute Ausgangslage für ein weiteres spannendes Spiel an diesem Tag. Der  Gästecoach Franz Steer musste hierbei auf Petr Macholda, Steve Hanusch und Arne Uplegger verzichten. Im Kader von Kevin Gaudet fehlten weiterhin Max Prommersberger, Norman Hauner, Rene Schoofs, und Bastian Steingroß.

Vor Beginn der Partie überreichte der Präsident des SC Bietigheim Manfred Neumann anlässlich seines 70ten Geburtstag der Steelers Jugend einen Scheck über 8000 Euro.

Die Hausherren drückten vor den 2684 Zuschauern gleich mächtig auf die Tube und bereits nach 22 Sekunden scheiterte Freddy Cabana an Marco Eisenhut und nur 40 Sekunden später rettete für die Sachsen nach einem Handgelenksschuss von Tyler McNeely der Pfosten. Die Eislöwen nun besser im Spiel, denn auch Ilya Sharipov musste sich strecken, um einen Schuss gerade noch ans Gestänge lenken. Ilya Sharipov bekam nun mehr zu tun und zeigte nach einem Schuss von Alexander Höller keine Unsicherheit. Die Gäste drückten weiter und in der 5. Spielminute drückte Matt Sidall die Scheibe unter dem Schoner von Ilya Sharipov ins Tor zur 1:0-Führung. Die Schwaben auf den Ausgleich bedacht und erst scheiterte Andrew McPherson und kurz darauf auch Matt McKnight am Dresdner Goalie. Nach knapp sieben gespielten Minuten wird eine Strafe gegen Shawn Weller angezeigt. Marco Eisenhut verlässt sein Gehäuse und Harrison Reed erhöhte zum 2:0 für die Sachsen. Nach einer kurzen Beratung verhängten die Unparteiischen, sehr zum Unmut der Bietigheimer Fans, anschließend eine 5 plus Spieldauer Strafe gegen Shawn Weller. Ilya Sharipov vereitelte noch eine gute Chance von Thomas Pielmeier und mit der 2:0-Führung der Eislöwen ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt scheiterte erst Matt McKnight an Marco Eisenhut und im Gegenzug Martin Davidek am sicheren Ilya Sharipov. Als bei den Gästen Thomas Schmidt wegen Hakens pausieren musste, dauerte es nicht lange bis Marcus Sommerfeld in Position gespielt war und die Scheibe mit einem Onetimer ins Dresdner Gehäuse nagelte – der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 24. Minute. Als die Uhr noch 10:55 Spielzeit anzeigte musste Dominik Auger wegen Hakens in die Box. Die Sachsen fanden schnell die Aufstellung und nach 10 Sekunden Überzahl erhöhte Alexander Höller zum 3:1. Die Eislöwen jetzt mit mehr Zug in Richtung Steelers Tor und erst Thomas Pielmeier mit einem Treffer ans Torgestänge und nur wenig später Martin Davidek bei einem 3 gegen 1 Gegenzug mit dem weiteren Treffer für seine Farben zum 4:1 nach 32. gespielten Minuten. Die Steelers gaben nicht auf und auf Dresdner Seite rettete der Pfosten nach einem Handgelenkschuss von Tyler McNeely. Im Gegenzug Ilya Sharipov ganz stark gegen Shawn Boutin und auf der anderen Seite traf Tyler McNeely erneut wieder nur den Pfosten. Mit dem Spielstand von 1:4 wurde das Mitteldrittel beendet.

Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes gab es eine Strafe für die Schwaben und Benjamin Hüffner musste wegen einem hohen Stock pausieren. Das Penaltykilling der Ellentäler stark und Ilya Sharipov sicherte mit einem sehr guten Reflex die Scheibe nach einer Aktion von Dominik Grafenthin. Die Hausherren gerade wieder komplett und es fiel endlich der erlösende Treffer durch Matt McKnight nach 2:31 Minuten Spielzeit im Schlussdrittel. Als noch knapp 6 Minuten zu spielen war ein harter Bandencheck an Tyler McNeely und Benjamin Zientek nahm sich den Übertäter Tadas Kumelauskas sofort zur Brust. In der Folge bekam Tadas Kumelauskas eine 5 plus Spieldauer und Benjamin Zientek eine 2+2+10er Strafe wegen unnötiger Härte. Nur wenig später wurde beim Dresdner Thomas Schmidt ein Stockschlag geahndet und nach der Vorlage von Marcus Sommerfeld verkürzte Dominic Auger mit einem präzisen Handgelenkschuss zum 3:4 (49. SM). Nach dem Anschlusstreffer die Eislöwen mit dem nächsten Foul, als Steven Rupprich wegen einem Beinstellen zuschauen musste. In Überzahl erst eine gute Kombination von Marcus Sommerfeld auf Matt McKnight welche bei Marco Eisenhut endete und beim zweiten Anlauf versenkte Matt McKnight in der 50. Minute zum 4:4 – die Stimmung in der Arena nach dem Ausgleich auf dem Höhepunkt. Eine weitere Strafe folgte gegen Matt McKnight und er musste aus der Box zuschauen, wie Martin Davidek 4:23 Minuten vor dem Spielende zur 5:4-Führung für die Sachsen einnetzte. Der Tabellenführer drückte erneut auf den Ausgleich aber die Gäste verteidigten geschickt und auch nach einem Timeout von Kevin Gaudet wollte nach der Herausnahme von Ilya Sharipov in den verbleibenen 105 Sekunden kein Treffer mehr fallen - es blieb bei der knappen 5:4-Führung der Eislöwen.

Spieler des Abends wurde bei den Eislöwen Martin Davidek und den Steelers Matt McKnight.

Am Freitag ist der SC Riessersee in der EgeTrans Arena zu Gast - Spielbeginn gegen die Werdenfelser ist um 19.30 Uhr.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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