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Ilya Sharipov und Norman Hauner führen Steelers zum 2:1-Sieg gegen Weißwasser

Dienstag, 13.02.2018, Bietigheim Steelers - Lausitzer Füchse
2:1 n.P.

Einen Tag vor dem Valentintstag kam es in der EgeTrans Arena zum Spiel der Stelers gegen die Lausitzer Füchse. Die Schwaben traten dabei in speziellen Valentintstags-Trikots an, die es während dem Spiel zu ersteigern gab. Der Tabellenführer spielte erstmals seit ca. 14 Wochen wieder mit Justin Kelly, der sein Comeback gab. Rob Brown fehlte gesperrt, Max Lukes, Freddy Cabana und Max Prommersberger mussten ebenfalls passen.

Im Gegensatz zum Derby am vergangene Sonntag begann das Spiel gestern eher verhalten von Seiten der Hausherren. Die ersten offensiven Duftmarken setzten die Füchse, doch Geburtstagskind Ilya Sharipov konnte beide Male parieren. Das erste Ausrufezeichen der Schwaben kam durch Adam Borzecki, der nach Schuss von Marcus Sommerfeld an Maximilian Franzreb scheiterte. Dasselbe Schicksal ereilte in der siebten Minute Benjamin Zientek. Aber auch die Sachsen blieben stets gefährlich und Ilya Sharipov musste gegen Marc Kohl in höchster Not retten. Ein Comeback nach Maß feierte beinahe Justin Kelly, der in der 12. Minute in Max Franzreb seinen Meister fand. Zum ersten Mal in Aktion traten die beiden Hauptschiedsrichter Michael Klein und Sascha Westrich, die 4:47 Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts René Schoofs wegen Stockschlags hinausstellten. Doch wie stark das Penaltykilling der Steelers ist, mussten auch die Füchse spüren, die Glück hatten, dass Max Franzreb hervorragend gegen Alex Preibisch hielt. Das war es auch schon im ersten Abschnitt, der torlos endete.

Das zweite Drittel brachte gleich nach 27 Sekunden die Erlösung. Norman Hauner fasste sich ein Herz und lief nach Zuspiel von Shawn Weller und Tyler McNeely allein auf Max Franzreb zu und traf zum erlösenden 1:0! Kurz darauf hätte Marcus Sommerfeld den zweiten Treffer nachlegen können, doch der Füchse-Goalie hielt sicher. Quasi aus dem Nichts fiel der Ausgleich in der 23. Minute. Roope Ranta gewann das Bully, Chris Owens schoss und traf zum 1:1. Dasselbe gab es nur wenige Sekunden nach dem Tor der Lausitzer, die ebenfalls beinahe das zweite Tor erzielen konnte, doch Shawn Weller rettete kurz vor der Linie das Unentschieden. In der 28. Minute machte es dann „pling“ hinter Maximilian Franzreb, denn nach tollem Pass von Andrew McPherson traf Marcus Sommerfeld nur den Innenpfosten. Auch Alex Preibisch war dicht dran den zweiten Treffer zu markieresn, doch auch hier stand Franzreb dreimal in Folge im Weg. Die zweite Strafe des Spiels bekam Bastian Steingroß in der 34. Minute wegen Beinstellens. Vier Sekunden vor Ablauf der Strafe waren die Füchse mit sechs Mann unterwegs und dadurch kamen die Schwaben zu einem Überzahlspiel. Wie bei den Gästen auch, verpuffte die numerische Überlegenheit. Es schien so, als ob sich beide Teams Luft gelassen haben, um in den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels nochmals aufs Gas zu drücken, denn erst traf der Fuchs Jimi Santala die Latte und auf der anderen Seite schoss Justin Kelly haarscharf vorbei. Somit blieb es beim 1:1 nach 40 Minuten.

Die erste nennenswerte Aktion des Schlussabschnitts war ein Beinstellen von Christian Neuert. Als nur 16 Sekunden später Jakub Kania wegen Stockschlags raus musste, bedeutete dies die große Chance für die Steelers auf die Führung in doppelter Überzahl. Doch irgendwie schien gestern der Wurm drin zu sein. Beste Chancen wurden vergeben oder Max Franzreb hielt hervorragend – es blieb beim Unentschieden. In der Folgezeit hatten beide Mannschaften Probleme Chancen zu kreieren, da Pässe oft nicht ankamen. In den letzten 150 Sekunden drängten die Gäste auf den Siegtreffer, doch Ilya Sharipov hielt einmal stark. Es blieb beim 1:1 und wie gegen Heilbronn, ging es in die Overtime.

In dieser erhielt Shawn Weller nach 55 Sekunden wegen Beinstellens eine Strafe. Füchse-Coach Robert Hoffmann nahm daraufhin eine Auszeit um seine Mannen neu einzustellen. Die richtigen Worte traf er nur bedingt, denn die Scheibe lief zwar gut, doch man scheiterte   an Ilya Sharipov. In den Schlusssekunden hatten Marcus Sommerfeld und Matt McKnight den Siegtreffer auf der Kelle, doch gelingen wollte dieser nicht – das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen.

Hier setzte Shawn Weller den ersten Treffer, Jeff Hayes scheiterte an Ilya Sharipov. Norman Hauner versenkte seinen Versuch sehenswert im Kasten genauso wie der Fuchs Roope Ranta. Matt McKnight und schließlich Jimi Santala vergaben, so dass die Schwaben am Ende zwei Punkte bejubeln konnten.

von Patrick Jonza

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