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4:1-Sieg gegen Garmisch! Justin Kelly mit Comeback-Tor

Sonntag, 05.02.2017, Bietigheim Steelers - SC Riessersee
4:1

Der Beginn des heutigen Spiels gegen den SC Riessersee stand ganz im Zeichen der Rückkehr von Justin Kelly. Der Kanadier konnte sich nach 296 Tagen endlich wieder vor den eigenen Fans präsentierten und diese feierten den Kanadier frenetisch.

Das Spiel vor 3.039 Zuschauern, wurde nach nur 12 Sekunden zum ersten Mal durch Schiedsrichter Ralph Bidoul unterbrochen, als Shawn Weller hakte und für zwei Minuten in die Kühlbox musste. Im Powerplay hatten die Garmischer durch Andreas Driendl eine gute Gelegenheit, die Sinisa Martinovic im Tor jedoch vereiteln konnte. Die Schwaben spielten ein aggressives Forechecking und ließen die Gäste kaum aus der eigenen Zone kommen. Nur das erste Tor wollte nicht fallen, das lag unter anderem am überragenden Ilya Sharipob im Garmischer Gehäuse. In der siebten Minute war denn Bann jedoch gebrochen. Benjamin Zientek schnappte sich die Scheibe, fuhr um das Tor und spielte in den Slot. Dort stand, wie konnte es anders sein, Justin Kelly und traf zum 1:0. Kein Drehbuchautor der Welt hätte es besser gestalten können! Was für ein Comeback der Bietigheimer Nummer 27! In der zehnten Minute hätte er beinahe seinen zweiten Treffer, nach toller Vorarbeit von Shawn Weller nachlegen können, doch bei Ilya Sharipov war Endstation. Ein kurz darauffolgendes Powerplay für die Bietigheimer blieb ohne Erfolg. Aus dem Nichts dann plötzlich der Ausgleich. Andreas Eder nahm Maß und traf zum 1:1. Trotz drückender Überlegenheit der Hausherren ging es mit dem Gleichstand in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt kamen die Bayern besser in die Partie und es entwickelte sich eine Flotte Partie mit Chancen für beide Teams. Beide Keeper zeigten gute Saves. Die beste Gelegenheit hatte  Marcus Sommerfeld nach Schuss von Rob Brown, doch der abgefälschte Schuss traf nur den Pfosten. Auch Marcel Rodman scheiterte an der tollen Reaktion von Sharipov. Als in der 29. Minute Simon Mayer auf der Strafbank saß, dauerte es nur sechs Sekunden ehe Justin Kelly und Matt McKnight Marcus Sommerfeld freispielten. Sein Schuss war unhaltbar und bedeutete die erneute Führung. In den Schlussminuten spielte Justin Kelly seine überragende Übersicht aus, doch weder Benjamin Zientek (Pfosten), noch Shawn Weller (Sharipov) konnten den Puck im Gehäuse unterbringen. . Es blieb bei der knappen Führung.

Im Schlussdrittel spielten die Steelers wieder ihr aggressives Forecheking. In der 43. Minute tankte sich Freddy Cabana sehenswert durch die gesamte Hintermannschaft des SCR und spielte auf Marcel Rodman, der keine Probleme hatte das 3:1 zu erzielen. Die Schwaben drängten auf die Entscheidung aber meist war Ilya Sharipov im Weg und hielt gegen Sebastian Alt, Shawn Weller und Dominic Auger herausragend. Als noch zwei Minuten und 10 Sekunden auf der Uhr standen, musste Benjamin Zientek auf die Strafbank. Da Tim regan erkrankt war, coachte Derek Mayer die Gäste und dieser nahm seinen Goalie vom Eis. Dies sollte jedoch nichts mehr bringen, denn Matt McKnight traf zum Endstand von 4:1 ins leere Tor.

Ein Einstand nach Maß für Justin Kelly, der zum besten Spieler der Steelers geehrt wurde. Nicht nur die Fans feierten ihn, auch seine Teamkollegen freuten sich auf dem Eis für und mit ihrem „neuen“ Mitspieler.

von Patrick Jonza

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