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31.03.2017
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0-Punkte-Wochenende für die Steelers - 0:3-Niederlage in Kaufbeuren

Sonntag, 08.01.2017, ESV Kaufbeuren - Bietigheim Steelers
3:0

Am heutigen Nachmittag stand für die Steelers die Partie des 34. Spieltages in Kaufbeuren an. Erneut stark ersatzgeschwächt fuhren die Mannen von Coach Kevin Gaudet ins Allgäu. Wieder mit von der Partie war nach langer Verletzungspause heute Andreas Schwarz. Dafür fehlte kurzfristig, neben den bekannten Namen, Max Prommersberger. Also einmal mehr nur 16 Spieler auf dem Spielberichtsbogen.

Unter lautstarker Unterstützung der mitgereisten gut 100 Steelersfans begann der erste Spielabschnitt vor insgesamt 1.851 Zuschauern. Als Weckruf für die grün-weißen diente diese zuerst jedoch nicht, da der ESVK von Beginn an deutlich präsenter war. Folgerichtig dann auch die frühe Führung in der dritten Spielminute. Vorausgegangen war ein Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor. Die Scheibe kam von Branden Gracel zu Maximilian Schäffler in den Slot wo dieser sich die Ecke aussuchen konnte. Die Hausherren weiter druckvoll, störten die Schwaben oft tief in der eigenen Zone. Nach gut vier gespielten Minuten erste Strafe gegen Bietigheim. Bastian Steingroß bekam die zwei Minuten wegen Behinderung. Verteidigte man die ersten 80 Sekunden in Unterzahl sehr geschickt die blaue Linie, ließ man Sami Blomqvist in der sechsten Spielminute zu viel Raum. Dieser brachte die Scheibe ins Drittel der Steelers, erkannte die Lücke zwischen den beiden Verteidigern, stand dann alleine vor dem Tor und schickte Silo Martinovic mit einem schönen Move in die andere Ecke. Das 2:0 für die Hausherren nach einer klasse Einzelleistung des Kaufbeurer Stürmers. Die Steelers bekamen dann in der achten Spielminute die Chance in Überzahl besser ins Spiel zu kommen. Sebastian Osterloh saß ebenfalls wegen Behinderung. Die erste Torchance im Powerplay der Schwaben hatten jedoch die Gastgeber als Branden Gracel Joona Karevaara bediente, dieser aber an Silo Martinovic scheiterte. Die Steelers auch in den restlichen Sekunden der numerischen Überlegenheit nicht mit dem gewohnten Druck. Kaufbeuren hatte wenig Mühe das eigene Tor von größerer Gefahr zu bewahren. Benjamin Zientek war es dann beim fünf gegen fünf der ein erstes Ausrufezeichen setzte. Stefan Vajs jedoch auf dem Posten wie auch kurz später gegen Marcel Kahle. Matt McKnight scheiterte mit seinem Versuch am Außennetz. Bietigheim in der zweiten Hälfte des Drittels deutlich besser im Spiel. In der 13. Minute war es erneut Matt McKnight der sich durchsetzten konnten, abermals blieb Stefan Vajs Sieger. Für die Gastgeber scheiterte Simon Schütz frei vor Silo Martinovic mit dem Versuch, diesem die Scheibe durch die Hosenträger ins Netz zu legen. Kurz vor dem Ende des Drittels David Wrigley noch einmal für die Steelers. Der erste Versuch landete am Außennetz, der Zweite ging knapp am langen Pfosten vorbei. Mit der verdienten Führung aufgrund des starken Beginns der Kaufbeurer ging es in die erste Pause.

Auch im Mittelabschnitt folgte ein offener Schlagabtausch. Gleich zu Beginn stand Sami Blomqvist frei im Slot nach schnellem Konter, Silo Martinovic aber hellwach zwischen seinen Pfosten. Für Bietigheim scheiterten René Schoofs, Max Lukes und wenig später Benjamin Zientek am Goalie der Hausherren. In der 24. Minute dann starkes Nachsetzen der Gastgeber hinter dem Bietigheimer Gehäuse was den Scheibengewinn einbrachte. Diese kam über Jere Laaksonen und Sami Blomqvist zu Joona Karevaara der am langen Pfosten lauerte und unbedrängt vollenden konnte. Das 3:0 für die Gastgeber. Keine Minute später Daniel Oppolzer mit der Chance zur Vorentscheidung. Aber seinen Abschluss aus kurzer Distanz entschärfte Silo Martinovic mit einem Monster-Save. Nach 28 gespielten Minuten konnte Rob Brown bei einem Alleingang von Branden Gracel den erfolgreichen Abschluss nur durch ein Haken verhindern. Kein Tor, dafür aber erneut die Strafe und die kräftezehrende Unterzahlsituation für die Steelers. Diese konnte jedoch unbeschadet überstanden werden, genauso wie zwei weitere, fragwürdige Unterzahlsituationen die folgten. Beide Male hätte das Schiedsrichtergespann neben dem Bietigheimer Spieler auch den Kaufbeurer Spieler auf die Strafbank verbannen können. Aber alles diskutieren auf Seiten der Steelers half nichts. Mit vier gegen fünf überstand man auch diese Situationen ohne weiteren Treffer, verlor jedoch neben den Kräften wertvolle Zeit um das Ergebnis aus eigener Sicht zu verbessern. Marcus Sommerfeld hatte in Unterzahl nach einem schnellen Gegenangriff die Schusschance, traf aber nur die Maske von Stefan Vajs. Auch in einem darauf folgenden eigenen Powerplay, nach Beinstellen von Max Schmidle, konnten die Schwaben keinen Treffer erzielen. Mit der klaren Führung für die Allgäuer ging es in die zweite Pause.

Der Schlussabschnitt begann mit einem klasse Einsatz von Max Lukes. Der inzwischen längst verdiente Treffer wollte aber wieder nicht fallen. Zwischen der 42. und 44. Spielminute stand dann Silo Martinovic im Mittelpunkt. Erst entschärfte er einen Abschluss von Florian Thomas, dann einen Alleingang von Christoph Kiefersauer und danach blieb er bei einem zwei auf eins Konter der Kaufbeurer unbezwingbar. Kurz später wieder die Bietigheimer in Person von David Wrigley. Auch hier blieb Stefan Vajs beim Abschluss Sieger. Matt McKnight hatte Pech, als er den Rebound am langen Pfosten nicht schnell genug unter Kontrolle bringen konnte. Auch diese Chance somit vertan. Auch Marcel Kahle fand kurz darauf in Stefan Vajs seinen Meister. Klasse von David Wrigley in Szene gesetzt scheiterte er mit Schuss und Nachschuss am bestens aufgelegten Kaufbeurer Goalie. In der 50. Minute dann kleine handfeste Meinungsverschiedenheit zwischen Denis Pfaffengut und Benjamin Zientek, die Beiden eine kleine Strafe wegen übertriebener Härte einbrachte. Doch sowohl im vier gegen vier, wie auch in drei weiteren Überzahlspielen, zwei davon für Kaufbeuren, eines für Bietigheim, sollte ein weiterer Treffer fallen. Es blieb bei der 3:0 Führung für die Gastgeber.

Ohne Punkte an diesem Wochenende, dafür aber dank der Niederlage der Löwen Frankfurt bei den Eispiraten Crimmitschau weiterhin als Tabellenführer, traten die Steelers die Heimreise an. Das nächste Spiel findet am Freitag den 13.01.2017 um 19.30 Uhr in der EgeTrans Arena statt. Zu Gast sind die Starbulls aus Rosenheim.

Bericht: Bernd Mast

von Bietigheim Steelers

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