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Harte Arbeit wird mit 3 Punkten belohnt - Steelers siegen 2:0 gegen Bayreuth

Freitag, 13.10.2017, Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth Tigers
2:0
Der Moment der Führung! Shawn Weller trifft zum 1:0

Am Freitag den 13. waren die Bayreuth Tigers zu Gast in der EgeTrans Arena. Im Gegensatz zu den Steelers konnten die Oberfranken vier komplette Sturmreihen aufbieten. Beim Team von Trainer Kevin Gaudet fehlten neben Freddy Cabana, mit Kodi Schwarz, Alexander Preibisch, Marcus Sommerfeld, Andrew McPherson und Kapitän Adam Borzecki eine ganze Reihe. Im Tor startete Silo Martinovic.

Die Partie vor den 2.072 Zuschauern begann ausgeglichen, die Tigers versuchten mit aggressiven Forechecking das Spiel der Hausherren zu unterbinden, was gut funktionierte. Es dauerte bis zur vierten Minute ehe das Tor, das von Tomas Vosvrada gehütet wurde, erstmals ernsthaft in Gefahr gebracht wurde. Doch Shawn Weller konnte nach starkem Pass von Norman Hauner genauso wenig die Scheibe im Kasten unterbringen, wie kurz darauf Justin Kelly. In der 10. Minute war es dann erneut das Duo Hauner/Weller, dass für Gefahr sorgte, doch beide Stürmer verpassten nach tollen Pässen vom jeweils anderen die Scheibe knapp. Wenn die Gäste mal vor das Tor kamen, war spätestens bei Silo Martinovic Endstation. Vor allem die Reihe um das Toptalent Luca Gläser sorgte für Torgefahr. Die Hauptschiedsrichter Marcus Brill und Patrick Gogulla schickten als ersten Spieler den Tiger Thomas Voronov auf die Strafbank, doch die Steelers konnten diese Überzahl nicht ausnutzen. Im zweiten Powerplay in der 15. Minute roch es nach der Führung für die Schwaben, doch mit vereinten Kräften und einem überragenden Tomas Vosvrada im Tor, konnte der Rückstand verhindert werden. Die letzte Möglichkeit im Auftaktdrittel hatte Matt McKnight, der nach toller Vorarbeit von Max Lukes aber auch an Vosvrada scheiterte. Mit zahlreichen Chancen aber torlos ging es in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt begann mit einer großen Möglichkeit für die Oberfranken – Sebastian Busch tankte sich durch und spielte den Puck in den Slot, dort störte Benjamin Hüfner im letzten Moment den einschussbereiten Luca Gläser, so dass es beim 0:0 blieb. Kurz darauf zeigte der Tigers-Goalie eine erste kleine Schwäche, als er die Scheibe direkt auf Tyler McNeely spielte, diesen Lapsus bügelte er aber selbst wieder aus, indem er im Anschluss gegen Shawn Weller toll hielt. Genauso wie gegen Justin Kelly in der 27. Minute, als dieser allein auf ihn zulief. Die Gäste zeigten dann durch Sergej Stas ihre Gefährlichkeit, doch auch er scheiterte an Silo. Die Steelers waren jedoch das tonangebende Team mit den besseren Chancen, einzig ein Treffer wollte nicht gelingen. Die Bayreuther verteidigten geschickt und setzten durch Konter vereinzelnd Nadelstiche, so wie in der 38. Minute durch Felix Linden, der nach tollem Solo an Silo scheiterte. Kurz vor dem zweiten Pausentee gab es für Jan Pavlu nochmals zwei Minuten, die jedoch auch nicht von den Hausherren genutzt werden konnte.

Im Schlussabschnitt gab es in der 42. Minute eine Schrecksekunde, durch einen Fehler im Aufbau stand der Tiger Yannick Drews plötzlich frei vor Silo, der den Schuss aber gekonnt entschärfen konnte. Dann waren es wieder die Bietigheimer, welche die Entscheidung suchten, leider aber nicht fanden – noch nicht. Die Partie wurde zu einem Geduldsspiel. In der 55. Minute musste Marvin Neher wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Das insgesamt vierte Powerplay nutzten die Schwaben dann zur Vorentscheidung. Nach der ersten Minute Überzahl nahm Kevin Gaudet seine Auszeit um seiner „Powerplay-Paradereihe“ eine Verschnaufpause zu geben – was von Erfolg gekrönt wurde. Dominic Auger brachte die Scheibe in Richtung Tor, im Slot stand Shawn Weller, der den Puck gekonnt mit seinem Schläger die entscheidende Richtungsänderung gab, 1:0 für Bietigheim in der 56. Minute. 126 Sekunden verhängten die Schiedsrichter dann die erste Strafe gegen die Hausherren, Justin Kelly musste raus. Gleich mit Beginn der Überzahl nahm Sergej Waßmiller seinen Torwart vom Eis. Die Tigers erzeugten viel Druck und hatten durch Jozef Potac zwei gute Chancen, doch Silo Martinovic war in den entscheidenden Momenten da und hielt mit starken Reflexen die Führung fest. Acht Sekunden vor dem Ende entschied Matt McKnight mit seinem Empty-Net-Tor die Partie endgültig und Silo konnte seinen ersten Shutout der Saison feiern.

Auch im sechsten Heimspiel bleiben die Schwaben ungeschlagen und konnten die Tabellenführung ausbauen.

von Patrick Jonza

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