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GlĂĽcklose Steelers unterliegen starken Teufeln mit 2:4

Freitag, 06.01.2017, Bietigheim Steelers - Rote Teufel Bad Nauheim
2:4

Im ersten Heimspiel des Jahres 2017 in der EgeTrans Arena waren die Roten Teufel aus Bad Nauheim zu Gast. Der Tabellenelfte kommt seinem Minimalsaisonziel, dem 10. Platz und damit die Qualifikation für die Pre-Playoffs, nicht wirklich näher und musste zudem im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Bayreuth eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Die Steelers sind ins neue Jahr mit einem Sieg in Weißwasser gestartet und befinden sich hinsichtlich des ausgegebenen Saisonziels auf Kurs. Gästecoach Petri Kujala musste lediglich die verletzten Vitalij Aab und Marcel Pfänder zuhause lassen, während Kevin Gaudet weiterhin auf Andreas Schwarz, Justin Kelly, Markus Gleich, Freddy Cabana und Shawn Weller verzichten musste. Vom Kooperationspartner aus Iserlohn stand wieder Marcel Kahle dem dezimierten Steelers-Kader zur Verfügung.

In den Anfangsminuten des ersten Drittels störten die Gäste den Spielaufbau der Hausherren sehr frĂĽh teilweise mit zwei Spielern. Die Teams versuchten konzentriert sowie sicher mit der Scheibe zu agieren und die wenigen Chancen auf beiden Seiten waren sichere Beute fĂĽr die Goalies Silo Martinovic und Jan Guryca. Etwa nach gespielten zehn Minuten setzten sich die Bietigheimer immer öfter im Drittel der Hessen fest und Max Prommersberger scheiterte mit einem Schlagschuss am Nauheimer Schlussmann Jan Guryca. Fast im Gegenzug scheiterte Juuso Rajala ebenfalls mit einem Schlagschuss am souveränen Silo Martinovic. Die Chancen auf Bietigheimer Seite nahmen zu und Marcel Kahle verzog nur knapp mit der RĂĽckhand  nach einer Drehung. Auch eine sehenswerte Kombination von David Wrigley auf Marcus Sommerfeld  verfehlte nur knapp das Tor der Teufel. In der 13. Minute hatte Matt McKnight die FĂĽhrung auf der Kelle, als die Scheibe frei im Slot lag und Jan Guryca nur durch einen Supersave den RĂĽckstand seiner Farben verhinderte. Aber auch Dominic Auger konnte nur wenige Spielsekunden später ebenfalls Jan Guryca  nicht bezwingen. Als Adam Borzecki nach 14 gespielten Minuten wegen Haltens eine Auszeit nehmen musste, zeigte der TabellenfĂĽhrer ein sehr gutes Penaltykilling. AnschlieĂźend ein sehr guter Spielzug von Benjamin Zientek und Rene Schoofs, welcher aber die Scheibe nicht richtig unter Kontrolle bekam und erneut an Jan Guryca scheiterte. In der 18. Spielminute tauchten die Wetterauer gefährlich vor Silo Martinovic auf - Nick Dineen passte auf Joel Johansson und dieser netzte zur FĂĽhrung fĂĽr die Gäste ein. Als noch 1:51 zu spielen war kassierte Daniel Ketter eine Strafe wegen Behinderung. Im Powerplay lief die Scheibe bei den Hausherren sehr gut, lediglich der erfolgreiche Abschluss wollte einfach nicht gelingen. Auch Bastian SteingroĂź scheiterte nur wenige Sekunden vor der Pausensirene noch am TorhĂĽter der Wetterauer und so blieb es bei der knappen FĂĽhrung der Gäste.

Im Mitteldrittel zeigten die Ellentäler sofort, dass sie den Ausgleichstreffer wollten und bereits nach 51 Sekunden konnte Jan Guryca einen Schuss von Benjamin Zientek nur abprallen lassen. Die Teufel-Verteidigung verpasste die Scheibe und Dominic Auger versenkte unhaltbar im kurzen Eck zum 1:1 Ausgleich. Der Druck des TabellenfĂĽhrers wurde größer und bei den wenigen Entlastungsangriffen zeigte Silo Martinovic einmal mehr seine Klasse. Diese Druckphase der Bietigheimer wurde nach 23 Spielminuten durch die Unparteiischen unterbrochen und David Wrigley wegen Stockschlags sowie Adam Borzecki wegen einem unkorrektem Körperangriff in die Box verwiesen – die Mehrheit der 3069 Zuschauer war mit der Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden. In der doppelten Unterzahl verteidigten die Hausherren zunächst sehr gut konnten aber kurz vor Ende der Strafzeit nicht den Treffer zur 2:1 FĂĽhrung der Hessen durch Nick Dineen verhindern. Die Steelers gaben nicht auf, aber es gelang ihnen einfach nicht den wichtigen Ausgleich zu erzielen – es war immer ein Teufel-Hindernis vorhanden oder der aufmerksame Jan Guryca zur Stelle. Auch Marcel Kahle tauchte allein vor Jan Guryca auf und vergab nur knapp. Fast im Gegenzug zu dieser Chance tauchte in der 35. Minute Joel Johansson vor dem Steelers-Gehäuse auf und bediente Eugen Alanov am langen Pfosten mustergĂĽltig, welcher zum 3:1 fĂĽr die Hessen erhöhte.  20 Sekunden vor der zweiten Pause versuchte sich Benjamin Zientek und scheiterte ebenfalls an Jan Guryca und es ging beim Stand von 1:3 fĂĽr Bad Nauheim in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel gaben die Hausherren nochmals richtig Gas und es scheiterten nacheinander Max Prommersberger, Adam Borzecki, Marcus Sommerfeld und Max Lukes mit sehr guten Möglichkeiten am Schlussmann der Teufel. Auf der anderen Seite konnte Silo Martinovic die Konter von Andreas Pauli und Eugen Alanov sicher parieren. Es stand noch 2:18 auf der Uhr, als Adam Borzecki endlich zum 2:3 Anschluss verkürzen konnte und direkt nach dem Treffer nahm Kevin Gaudet ein Timeout. Als nach Wiederanpfiff der Tabellenführer im Drittel der Gäste war wurde Silo Martinovic durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Die Wetterauer kämpften die Scheibe aus ihrem Drittel und Dusan Frosch erhöhte nach 59 Minuten zum 2:4 Endstand ins leere Steelerstor.

Spieler des Abends wurde bei den Hausherren Dominic Auger und bei den Gästen Nick Dineen.

Am heutigen Abend hatten die Steelers nicht das notwendige ScheibenglĂĽck und fĂĽr den TabellenfĂĽhrer geht es am kommenden Sonntag in Kaufbeuren weiter.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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