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Gipfeltreffen endet mit 1:6-Niederlage für die Steelers gegen starke Löwen

Freitag, 24.02.2017, Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
1:6

Am 48. Spieltag stand in der EgeTrans Arena das Spitzenspiel gegen die Löwen aus Frankfurt auf dem Plan. Beim heutigen Topspiel könnte sich der Tabellenführer mit einem Sieg vorzeitig Platz eins in der Hauptrunde sichern. Der Zweite aus Frankfurt wollte dies jedoch mit aller Macht verhindern. Das Team von Coach Kevin Gaudet fehlten neben Marcus Sommerfeld, Markus Gleich, Robin Just, Freddy Cabana auch David Wrigley, der als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne saß. Von den beiden Kooperationspartnern stand ihm keine Unterstützung zur Verfügung.

Von Beginn an versuchten beide Teams das Heft in die Hand zu nehmen, die erste gute Chance hatte Dominic Auger nach 45 Sekunden aber nur wenige Sekunden später wurde Silo Martinovic erstmals geprüft. In der 4. Spielminute bejubelten die Steelers-Fans ein Tor. Nach der Sichtung der Videoaufzeichnung erkannte Schiedsrichter Sven Fischer auf Schlittschuhtor und es blieb beim Stand von 0:0. Die Hessen störten aggressiv mit zwei Spielern schon sehr früh den Spielaufbau der Hausherren. Die Hessen gingen in die Zweikämpfe und störten permanent den Spielaufbau der Ellentäler. Silo Martinovic wurde immer häufiger zum Mittelpunkt, da sich der Tabellenführer etwas schwer tat die Scheibe kontrolliert aus dem eigenen Drittel zu bekommen. Aber auch Brett Jaeger auf der anderen Seite konnte durch Max Lukes, Adam Borzecki und Rob Brown nicht bezwungen werden. Aber auch Matt McKnight traf nach 15 Minuten nur das Außennetz und ein Schuss von Bastian Steingroß war eine sichere Beute von Brett Jaeger. Die Löwen betrieben weiterhin aufwendiges Forechecking und fuhren vermehrt die Checks zu Ende. Als noch 2:44 auf der Uhr standen bekamen die Steelers die Scheibe nicht aus dem Torraum und Matthew Pistilli konnte zur 1:0-Führung für die Löwen einnetzen. Aber auch bei diesem Tor wurde zunächst den Videobeweis bemüht ehe das Tor anerkannt wurde. Beim Spielstand von 0:1 ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel knüpften beide Mannschaften an die Spielweise des Vordrittels an und beide Goalies konnten zunächst nicht bezwungen werden. Die Scheibe ging bei hohem Spieltempo hin und her und in manchen Situationen fehlte dem Tabellenführer einfach das notwendige Scheibenglück. Auf der anderen Seite erarbeitete sich der Tabellenzweite immer wieder sehr gute Chancen und in der 30. Minute konnte C.J. Stretch schließlich zum 2:0 erhöhen. Nach dem Bully erneut die Gäste vor dem Tor von Silo Martinovic und Richard Müller konnte nach nur 42 Sekunden zum 3:0 erhöhen. Unmittelbar nach diesem Treffer hatte Sebastian Alt die große Chance um Anschluss, aber erneut blieb Brett Jaeger der Sieger. Auf der Gegenseite wurde Silo Martinovic in der 32. Minute durch Matthew Tomassoni bezwungen. Nach diesem Treffer erfolgte durch Kevin Gaudet der Wechsel und Andi Mechel stand zwischen den Bietigheimer Pfosten. Die Steelers nahmen wieder Fahrt auf und erneut scheiterten Rene Schoofs und Shawn Weller am Frankfurter Schlussmann. Etwa vier Minuten vor Drittelende nahm Marcel Rodman die erste Strafe des Spiels und musste wegen Beinstellen in die Box. Im folgenden Unterzahlspiel ließen die Hausherren den Gästen nur wenige Chancen, aber am  sicheren Andi Mechel war für die Hessen Endstation. Mit dem Spielstand von 0:4 ging es in die zweite Pause.

Das Abschlussdrittel war fest in der Hand der insgesamt 3317 Zuschauer, welche die beiden Teams lautstark antrieben und nach 2 gespielten Minuten waren die Löwen erstmals in Unterzahl, da Clarke Breitkreuz wegen einem Bandencheck vom Eis musste. Die Hausherren drückten auf den Anschluss, aber hatten auch Glück, als Lukas Laub die Chance auf einen Shorthander hatte – aber Andi Mechel behielt die Übersicht und den Puck in der Fanghand. Die nächste Chance erarbeite sich Benjamin Zientek und scheiterte innerhalb weniger Sekunden einmal am Pfosten und zweimal an Brett Jaeger. Nach 45 gespielten Minuten erneut eine Strafe gegen Frankfurt und Brett Breitkreuz ging nach einem Bandencheck vom Eis. Genau nach 8 Sekunden schlug die Scheibe im Tor von Brett Jaeger ein – Dominic Auger verkürzte unhaltbar zum 1:4. Der Tabellenführer erhöhte den Druck und suchte den weiteren Treffer. In einer guten Phase, als der Treffer möglich erschien vollendete Richard Müller in der 53. Minute eiskalt und erhöhte für die Gäste zum 5:1. Die Ellentäler kämpften weiter und nach einer weiteren Minute zappelte das Spielgerät erneut im Bietigheimer Kasten zum Endstand von 1:6 durch Brett Breitkreuz. Die Steelers weiter um Verkürzung des Abstandes bemüht, aber es fehlte immer eine Kleinigkeit.

Spieler des Abends wurde bei den Löwen Frankfurt Brett Breitkreuz und bei den Bietigheim Steelers der Torschütze Dominic Auger.

Die Ellentäler haben gekämpft und sich nie aufgegeben und am heutigen Abend gegen starke Löwen verloren. 

Am Sonntag geht es für die Steelers nach Bayreuth.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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