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Geburtstagskind Dominic Auger führt sein Team zum 5:2-Sieg gegen Bayreuth - Leon Müller erzielt sein erstes Tor für die Steelers

Freitag, 12.01.2018, Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth Tigers
5:2
Heute mit seinem ersten Tor für die Steelers - Leon Müller

Nach ungewohnten vier Tagen am Stück ohne Spiel ging es am heutigen Freitagabend gegen die Bayreuth Tigers wieder um Punkte. Bei den Steelers musste Rob Brown verletzungsbedingt passen, genauso wie Justin Kelly und Norman Hauner. Benjamin Zientek und Leon Müller kehrten dagegen in den Kader zurück. Im Tor startete Sinisa Martinovic und Top-Verteidiger Dominic Auger feierte in seinem 217. Spiel für Bietigheim seinen 41. Geburtstag.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Heimspielen begannen die Hausherren vor den 2.225 Zuschauern, darunter ca. 25 aus Bayreuth, eher verhalten, so dass die erste Chance der Partie der Tiger Luca Gläser hatte, Silo Martinovic drängte ihn jedoch geschickt nach aussen. Auch die zweite Möglichkeit gehörte den Gästen und die hatte es in sich. Eric Chouinard scheiterte an Silo und Sergej Stas setzte die Scheibe im Nachschuss neben das leere Tor! In der fünften Minute ging erstmals der Arm der Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart und Patrick Gogulla hoch, es erwischte den Franken Jonas Gerstung wegen hohen Stocks. In diesem dauerte es gerade einmal fünf Sekunden ehe das Geburtstagskind Dominic Auger die Scheibe unters Dach zimmerte – 1:0! Kaum komplett, mussten die Tiger wieder mit einem Mann weniger auskommen. Jetzt dauerte es ein wenig länger, nämlich acht Sekunden, bis Tyler McNeely mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 2:0 traf. Die Schwaben nahmen nun das Heft in die Hand. In der 10. Minute musste dann wieder Silo gegen Eric Chouinard eingreifen und machte dies prima. Auf der anderen Seite hielt Thomas Vosvrada stark gegen den enteilten Benjamin Zientek. In der 14. Minute musste dann Benjamin Hüfner wegen Beinstellens auf das Sünderbänkchen und es gab das erste Powerplay der Gäste. In diesem hatten Alex Preibisch und Tyler McNeely eher die Chance auf einen Shorthander, als die Bayreuther auf den Anschluss.  Die Schwaben drückten weiter auf den dritten Treffer, konnten in der verbleibenden Spielzeit den Spielstand nicht nach oben schrauben, so dass es nach 20 Minuten beim 2:0 blieb.

Der zweite Abschnitt begann optimal – optimal für unsere Gäste! Im ersten Anlauf scheiterte Eric Chouinard noch am Pfosten, im zweiten setzte ihn Anthony Luciano so in Szene, dass er nur noch einschieben musste und zum 2:1-Anschluss traf. Mit dem ersten Angriff nach dem Treffer zogen die Ellenatler ein Foul und somit das dritte Powerplay. Alle guten Dinge sind drei und auch in diesem stachen die Steelers zu – Matt McKnight auf Tyler McNeely, dieser auf Shawn Weller und es stand 3:1! Diesmal dauerte es „lange“ 46 Sekunden! In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem beide Torhüter das ein und andere Mal ihr ganzes Können zeigen mussten. Erneut den Anschluss herzustellen hatten die Wagnerstädter in der 33. Minute, als Marcus Sommerfeld wegen Hakens raus musste. Doch bis auf einen guten Schuss von Eric Chouinard, den Silo stark hielt, passierte nichts. Passiert ist dann etwas in der 37. Minute auf der anderen Seite. Freddy Cabana spielte einen Zuckerpass auf Matt McKnight, der mit seinem 28.Saisontor auf 4:1 erhöhte. 16 Sekunden vor der zweiten Sirene wurden Sergej Stas und Max Lukes wegen eines Stockschlags in die Kühlboxen gesteckt. Am Ergebnis nach 40 Minuten änderte dies nichts.

Im Schlussabschnitt kamen die Steelers mit viel Dampf aus der Kabine, doch weder Tyler McNeely noch Max Lukes konnten Thomas Vosvrada bezwingen. Die Angriffsbemühungen der Bayreuther endeten spätestens beim gut agierenden Silo Martinovic. Die beste Chance vereitelte er mit einer starken Reaktion im Eins gegen Eins gegen Anthony Luciani. Und dann war es soweit, nach toller Kombination über Bastian Steingroß und Dominic Auger erzielte Leon Müller in der 51. Minute sein erstes Profi-Tor! Herzliche Glückwünsche! Im Gegenzug erzielte Andreas Geigenmüller das 5:2 und stellte den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Sieben Minuten vor dem Ende musste Kapitän Adam Borzecki wegen Bandenchecks für zwei Minuten raus, doch es blieb beim 5:2. Dies war zeitgleich der Endstand in einem Spiel, dem Geburtstagskind Dominic Auger und Leon Müller mit seinem ersten Steelers-Profi-Tor dem Stempel aufdrückten.

von Patrick Jonza

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