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Fünfter Shutout für Silo Martinovic -Steelers siegen 2:0 in Bad Nauheim

Freitag, 10.02.2017, Rote Teufel Bad Nauheim - Bietigheim Steelers
0:2
Erneut überragend und ein sicherer Rückhalt - Silo Martinovic

Am heutigen Abend reiste der Steelers-Tross in die Wetterau nach Bad Nauheim. Beide Teams mit tollen Siegesserien in den letzten Wochen, Bad Nauheim mit fünf Siegen, Bietigheim mit sechs, wollten diese natürlich ausbauen. Kevin Gaudet konnte heute bis auf Robin Just aus dem Vollen schöpfen. Allerdings waren die Youngsters Mike Weigandt und Michael Fink für Sonthofen in der Oberliga im Einsatz, David Wrigley wurde als fünfter Kontingentspieler nach seiner Verletzung noch geschont. Für die Kurstädter kehrte heute Vitalij Aab nach zweimonatiger Verletzungspause aufs Eis zurück, Petri Kujala fehlten aber in Dusan Frosch, Andreas Pauli, Marcel Pfänder und Nicklas Mannes gleich mehrere wichtige Akteure.

Im ersten Spielabschnitt dauerte es keine Minute bis Freddy Cabana den Nauheimer Schlussmann erstmals prüfte. Mikko Rämö war aber hellwach zwischen seinen Pfosten. In den folgenden Minuten übernahmen die Gastgeber dann mehr und mehr die Initiative. Radek Krestan scheiterte in aussichtsreicher Position am ebenfalls glänzend aufgelegten Silo Martinovic. Kurz darauf fälschte Eugen Alanov einen Schuss von der blauen Linie ab. Die Scheibe ging jedoch denkbar knapp am langen Pfosten vorbei. In der sechsten Spielminute dann wieder die Steelers in Person von Shawn Weller und Marcel Rodman. Letztgenannter verpasste die Scheibe jedoch freistehend im Slot. Ein engagiertes Nachsetzen im Nauheimer Drittel bescherte den Schwaben die nächste Chance. Adam Borzecki scheiterte aus zentraler Position an Mikko Rämö. In der elften Spielminute dann die erste Strafe gegen Bietigheim. Wegen Haltens wurde unser Captain Adam Borzecki in die Kühlbox geschickt. Nauheim bemüht die Steelers im eigenen Drittel unter Druck zu setzen, diese aber immer wieder mit der Befreiung. Matt McKnight hatte bei einem Konter sogar die Chance zum Shorthander. Den satten Handgelenksschuss vereitelte Mikko Rämö mit einer klasse Reaktion. Weitere Chancen auf beiden Seiten zum Ende des ersten Spielabschnitts, beide Goalies aber mit starken Aktionen wussten den Einschlag zu verhindern. Ein schnelles und spannendes Spiel ging torlos in die erste Pause.

Im Mitteldrittel waren keine 40 Sekunden gespielt, als Nick Dineen die große Chance hatte seine Farben in Führung zu bringen. Frei stand er vor Silo Martinovic konnte die Scheibe aber nicht über die Linie bringen. Weitere gute Chancen der Hausherren durch Eugen Alanov und Radek Krestan folgten, der Schlussmann der Schwaben aber nicht zu bezwingen. Dann ein toller Wechsel der Reihe um Justin Kelly, Shawn Weller und Benjamin Zientek, die mächtig Druck auf den Kasten von Mikko Rämö machten. Auch hier sollte der Treffer vorerst noch nicht fallen. Die nächste Möglichkeit für die Kurstädter ergab sich nach einem leichten Scheibenverlust an der Bande in der Bietigheimer Zone. Nick Dineen war es am Ende, der in Silo Martinovic zum wiederholten Male seinen Meister fand. Ein blitzsauber vorgetragener Konter der Steelers brachte dann den ersten Treffer des Abends. Benjamin Zientek mit dem feinen Zuspiel auf Shawn Weller und dieser ließ sich die gute Möglichkeit nicht entgehen und traf zur Bietigheimer Führung. Nauheim keineswegs geschockt, suchte sofort wieder das Loch in der gut gestaffelten Bietigheimer Defensive. Aber Adam Borzecki blockte Nick Dineen geschickt, Silo Martinovic machte die Tür bei Eugen Alanovs versuchtem Bauerntrick zu und was die Gastgeber auch versuchten immer war ein grün-weißer Spieler zur Stelle und wusste die Chance zu vereiteln. Sieben Minuten vor der Pause erneut Powerplay für die Wetterauer. Ein fragwürdiger Pfiff des Hauptschiedsrichters Carsten Lenhart. Behinderung gegen Sebastian Alt, dessen Schläger vom Nauheimer Gegenspieler dabei festgehalten wurde. Die besten Möglichkeiten im Überzahlspiel für die Hausherren hatten Dominik Meisinger, der an Silo Martinovic scheiterte und Eugen Alanov, dessen Abschluss knapp am Pfosten vorbei schrammte. Sekunden vor der Pausensirene dann nochmals Dominik Meisinger, der frei von rechts außen die Scheibe nicht an Silo Martinovic vorbei brachte. Mit der knappen Führung durch Shawn Weller ging es zum zweiten Pausentee.

Im Schlussabschnitt waren knapp zwei Minuten gespielt, als der bis dahin fehlerfrei agierenden Mikko Rämö die Scheibe unbedrängt auf den Körper von Justin Kelly spielte. Dieser ließ sich diese Chance nicht entgehen und vollendete zum 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Der zweite Treffer von Justin Kelly in seinem zweiten Spiel nach der langen, langen Pause. Auf Seiten der Hessen war es danach wieder Dominik Meisinger der mit einem Hammer das Können von Silo Martinovic prüfte. In der 46. Spielminute ein Blueliner von Dominic Auger, den Benjamin Zientek abzufälschen versuchte – knapp vorbei. Der dritte Bietigheimer Treffer wäre sicherlich die Vorentscheidung gewesen. Dieser sollte aber auch in einem folgenden Powerplay für die Steelers nicht mehr fallen. Es blieb bei der knappen und dank der abgeklärteren Spielweise auch verdienten Führung bis zum Ende. Silo Martinovic durfte seine erneut tadellose Leistung noch mit dem fünften Shutout in der laufenden Saison feiern.

Durch die gleichzeitige Niederlage der Frankfurter Löwen bauten die Steelers den Vorsprung in der Tabelle auf zwölf Zähler aus. Weiter geht es für die Bietigheimer am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren.

Bericht: Bernd Mast

von Bietigheim Steelers

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