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Fakten zum Finale der Steelers gegen die Löwen Frankfurt

Zum fünften Mal in Folge stehen die Steelers in der Endspielserie der zweiten Bundesliga bzw. der DEL 2, bereits jetzt ein Erfolg, den es so noch nie gab. Im Finale 2013 gewann man die Serie gegen die Schwenninger Wild Wings mit 4:2. Ein Jahr später unterlag man den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 1:4. Im Jahr 2015 revanchierte man sich gegen die Pinguine und holte dank eines 4:2 Seriensieges den Pokal zurück ins Ellental. Im vergangen Jahr setzte es gegen die Kassel Huskies einen Sweep und der Titel ging nach Nordhessen.

Dabei war immer ein Mann an der Bande – Trainer Kevin Gaudet, der wie kein anderer Anteil an diesem Erfolg hat. Immer wieder schafft es der Kanadier ein Team zusammenzustellen und zu motivieren, das um den Titel mitspielen kann. Seit dem Jahr 2014 auch immer an seiner Seite sein Assistent Marc St. Jean. Dieses „dynamische Duo“ steht für eins – Erfolg!

Einer, der bei allen Finalteilnahmen dabei war, auch bereits bei der im Jahr 2009 (jedoch aufgrund einer Verletzung ohne Einsatz), ist René Schoofs. „Mr. Bietigheim“ kommt auf insgesamt 104 Playoff-Spiele für die Steelers. Zum fünften Mal in Folge im Bietigheimer Trikot stehen neben René Schoofs auch Andreas Mechel, Marcus Sommerfeld und Bastian Steingroß, der im Meisterjahr 2015 aufgrund einer Verletzung nicht aktiv mitwirken konnte, im Endspiel. Zum vierten Mal in Serie gehen Robin Just, David Wrigley und Matt McKnight als Schwaben ins Finale. Dreimal schafften dies Max Prommersberger, Dominic Auger, Justin Kelly, Adam Borzecki, Michael Fink und Freddy Cabana, der leider diesmal verletzt ausfällt. Für Sebastian Alt und Shawn Weller ist es das zweite Endspiel in Serie. Die Youngsters Max Lukes und Benjamin Zientek spielen ihr erstes Finale für Bietigheim. Marcel Rodman stand mit den Steelers 2013 erfolgreich im Endspiel und jetzt somit zum zweiten Mal. Justin Kelly war bereits 2009 Meister mit den Steelers, gemeinsam mit René Schoofs und Silo Martinovic.

Wie bereits erwähnt wird Freddy Cabana nicht im Finale auflaufen können, alle einsatzbereiten Spieler im Kader können auf die Erfahrung von insgesamt 1.392 Playoff-Spielen in DEL, DEL2, 2. Bundesliga oder Oberliga zurückgreifen. Die meisten spielte Dominic Auger mit 114, dicht gefolgt von Bastian Steingroß mit 113, Marcus Sommerfeld mit 110, Robin Just mit 106, Adam Borzecki mit 105, René Schoofs mit 104. Torhüter Silo Martinovic spielte 76 Playoff-Partien. Die unerfahrensten in Sachen Endrunde sind Max Lukes mit neun Spielen (er spielt seine ersten Playoffs) und Mike Weigandt mit sieben.

Zum Vergleich: Die Löwen bringen es auf insgesamt 754 Playoff-Spiele in den deutschen Topligen. Die meisten hat Richie Mueller in der Statistik mit 89, gefolgt von David Cespiva mit 78, Christoph Gawlik mit 70 und Nils Liesegang mit 66. Jedoch können Spieler wie Matt Pistilli und C.J. Stretch zahlreiche Endrundenduelle in Nordamerika nachweisen. Torhüter Brett Jaeger spielte insgesamt 32-mal in den deutschen Playoffs.

Bei den Hessen spielte bislang noch kein Akteur im Ellental. Bei den Schwaben zog Max Prommersberger zweimal das DEL-Trikot der Frankfurter an und Andreas Schwarz spielte via Förderlizenz 112-mal in der Mainmetropole. Im Jahr 2005 wurde Marcus Sommerfeld gemeinsam mit Richie Mueller und Christoph Gawlik deutscher Meister mit den Eisbären Berlin. Adam Borzecki und Pawel Dronia haben eine gemeinsame Zeit in Schwenningen gehabt und spielen für die polnischen Nationalmannschaft  gemeinsam. Löwen-Kapitän Patrick Jarrett spielte von 2010 bis 2012 gemeinsam mit Bastian Steingroß und Marc St. Jean in Dresden, in der Saison 2012/13 mit Max Prommersberger.

Doch ab Samstag werden Freundschaften auf dem Eis ruhen, denn es geht darum am Ende viermal als Sieger vom Eis zu gehen. Nur ein Team wird am Ende den Henkelpott in die Höhe stemmen. Ab Samstag wird die Strecke Bietigheim – Frankfurt voll von Eishockeypendlern sein, die ihr Team spätestens am 28.04. genau mit diesem Pokal jubeln sehen wollen.

Noch dreimal schlafen, dann bringt der Osterhase Spannung, Action, Emotionen – Playoff-Eishockey!

EIN ZIEL

 

 

 

 

von Patrick Jonza

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