Letztes Spiel:
0:2

Erneuter Sieg in Garmisch - Steelers gewinnen mit 2:1 unter der Zugspitze

Dienstag, 17.04.2018, SC Riessersee - Bietigheim Steelers
1:2
Moment der Freude - das Team bejubelt den Sieg

Am gestrigen Dienstagabend kam es im Olympia Eissportzentrum in Garmisch-Partenkirchen zum dritten Finalduell zwischen dem SC Riessersee und den Bietigheim Steelers. Bei den Schwaben überraschte Trainer Kevin Gaudet, indem er erneut den Goalie wechselte – für Silo Martinovic stand wie zu Beginn der Playoffs, erneut Ilya Sharipov zwischen den Pfosten.

Das Spiel vor den 2.518 Zuschauern begann von beiden Teams abwarten und eher verhalten. Erst in der fünften Minute war es Andreas Driendl, der die erste gute Chance für die Hausherren hatte, doch Ilya Sharipov bestand seine erste Prüfung mit Bravour. Doch in der neunten Minute fiel dann der erste Treffer für die Schwaben – Benjamin Hüfner wurde von Shawn Weller und Norman Hauner in zentraler Position freigespielt und der ehemaliger Garmischer ließ sich diese Chance nicht nehmen – sein Schuss ging zur Führung ins Netz. Der SCR steckte den Rückschlag gut weg und kam durch Andreas Eder nur 158 Sekunden später zum 1:1-Ausgleich. Kurz darauf verhängten die Schiedsrichter Roland Aumüller und Christian Oswald die erste Strafe des Spiels, es traf Shawn Weller wegen eines hohen Stocks. Das Penaltykilling der Gäste lief gut, so dass der SCR kaum zur Entfaltung kam. Lurz vor Ende erwischte es dann Stephan Wilhelm für die Bayern wegen Bandenchecks.

So blieben zu Beginn des zweiten Abschnitts 1:01 Minuten Powerplay auf der Uhr, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Im Anschluss hatten die Steelers durch Max Prommersberger und Norman HAuner zwi gute Möglichkeiten, doch Andrew Hare hielt stark. Dann war der SCR an der Reihe und startete einen Sturmlauf. Das Spiel hielt sich vornehmlich im Drittel der Schwaben auf aber die Defensive und Ilya Sharipov hielten diesem immensen Druck stand und so blieb der Mittelabschnitt torlos.

Das Schlussdrittel war von jeder Menge Tempo geprägt, Respekt an beide Teams, die trotz der vielen Ausfälle Gas gaben. Die Ellentaler wirkten frischer und abgeklärter und kamen zu guten Chancen. Doch auch die Werdenfelser waren dem zweiten Treffer nahe, konnten diesen jedoch nicht setzen. In der 53. Minute war es dann Tyler McNeely, der die Verwirrung vor dem Garmischer Tor ausnutzte und zum 2:1 einschoss. In den Schlussminuten zogen die Garmischer zwei Strafen und verbauten sich damit die Chance auf den Ausgleich, der durchaus im Bereich des Möglichen war. Toni Söderholm versuchte nochmals alles und nahm seinen Goalie vom Eis, doch es blieb beim Sieg der Schwaben.

Dadurch ist der Heimvorteil wieder bei den Bietigheimern, die mit einem Heimsieg am Freitag den ersten Meisterschaftspuck einfahren könnten. Doch Heimsiege sind in dieser Serie sehr schwer zu erringen.... 

von Patrick Jonza

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