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Déja-vu im Ellental – doch dieses Mal gelingt der Sieg!

Donnerstag, 28.12.2017, Bietigheim Steelers - Ravensburg Towerstars
3:2 n.V.
Bei den Gegentreffern machtlos - Silo Martinovic

Zwei Tage nach der ersten Heimniederlage der laufenden Saison gegen den EHC Freiburg, gastierten am heutigen Abend die Ravensburg Towerstars zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2017 in der EgeTrans Arena. Steelers Coach Kevin Gaudet musste neben den beiden Verletzten Norman Hauner und Justin Kelly auch auf den gesperrten Tyler McNeely verzichten. Doch auch die Gäste aus Oberschwaben hatten hochkarätige Ausfälle zu beklagen, mit Adam Lapansky und Jakub Svoboda fehlten zwei der drei besten Team-Topscorer, auch Ondrej Pozivil war nicht von der Partie! Ein Wiedersehen gab es mit dem langjährigen Bietigheimer Publikumsliebling Robin Just, der seit dieser Saison die Schlittschuhe für die Towerstars schnürt!

Die Gäste begannen die Partie etwas zielstrebiger, Silo Martinovic, der heute den Vorzug vor Ilja Sharipov erhielt, musste bereits nach zehn Sekunden gegen Brian Roloff zur Stelle sein. Die erste gute Torchance auf Seiten der Hausherren ergab sich nach sechs Minuten, als Alexander Preibisch über die rechte Seite stürmte und Jonas Langmann mit seinem Schoner zur Stelle war, Max Lukes hatte noch die Möglichkeit zum Nachschuss, doch es blieb beim 0:0. Etwas überraschend kamen die Bietigheimer dann in der zwölften Spielminute zum ersten Tor, doch bis zur offiziellen Anerkennung des Treffers dauerte es einen Augenblick, die Unparteiischen zogen den Videobeweis aufgrund potentiellen Torverschiebens zu Rate. Nach Sichtung der Bilder konnte dies jedoch widerlegt werden, Kodi Schwarz brachte seine Farben nach Zuspiel von René Schoofs und Shawn Weller somit mit 1:0 in Führung. 58 Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts öffnete sich dann erstmals an diesem Abend die Strafbanktür, es erwischte nach einem Haken Sören Sturm von den Gästen, doch am Spielstand änderte sich nichts mehr, es ging mit der knappsten aller Führungen in die Pause.

Konnten die Steelers aus der nominellen Überzahl auch zu Beginn des zweiten Drittels nichts Zählbares rausholen, legten sie wenig später bei ausgeglichenen Mannschaftsstärken nach! René Schoofs lies nach Zuspiel von Verteidiger Bastian Steingross und Shawn Weller in der 24. Minute erneut das Ravensburger Tornetz zappeln, 2:0. Die Gäste ihrerseits taten sich schwer mit einem geordneten Angriffsspiel, verloren oftmals den Puck zu leichtfertig um zu einem guten Abschluss zu kommen, nach 40 Minuten stand es somit 2:0.

Im Schlussdrittel kamen die Ravensburger zeitweise besser in die Bietigheimer Verteidigungszone, doch ein Tor sollte ihnen weiterhin nicht gelingen, trotz der starken Unterstützung von ca. 250 mitgereisten Gästefans stand bei den Towerstars auch nach 50 Minuten noch die Null auf der Habenseite. Dies änderte sich jedoch 3:57 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, nach einem Abwehrschnitzer in der Steelers-Defensive bedankte sich Brian Roloff freistehend vor Silo Martinovic und erzielte den Anschlusstreffer zum 2:1. Gut 90 Sekunden später nahm Ravensburgs Trainer Jiri Ehrenberger die obligatorische Auszeit, verhalf damit seinen Topkräften zu einer kleinen Verschnaufpause und gab die Marschrichtung für die letzten 140 Sekunden vor. Und dies sollte Folge haben, Robin Just hatte am besten aufgepasst und die Vorgaben des Trainers umgesetzt, der Ex-Steeler erzielte nach 58:58 Min. den 2:2 Ausgleich. Nachdem in der Restspielzeit nichts mehr passierte, ging es wie bereits vor zwei Tagen in die Verlängerung.

Dort hatte Shawn Weller nach zugesprochenem Penalty in der 63. Minuten bereits den Siegtreffer auf dem Stock, doch Jonas Langmann behielt die Oberhand. Machtlos war jener Langmann dann eine Minute später, als Goldhelm Matt McKnight im Powerplay den 3:2 Siegtreffer markierte und die EgeTrans Arena nahe an den Siedepunkt brachte!

von Sebastian Marjan

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