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Break in Kaufbeuren – Steelers siegen mit 5:2 im Allgäu

Sonntag, 02.04.2017, ESV Kaufbeuren - Bietigheim Steelers
2:5

Am heutigen Sonntagabend kam es zum zweiten Halbfinalduell der Bietigheimer gegen den ESV Kaufbeuren. Bei den Schwaben war als überzähliger Kontingentspieler Justin Kelly heute nicht dabei, für ihn kehrte Shawn Weller ins Team zurück. In der mit 2.600 Zuschauern ausverkauften Sparkassen Arena peitschten 200 Steelers-Fans ihre Mannschaft zum Sieg.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und setzten das Tor von Sinisa Martinovic gehörig unter Druck. Doch mit vereinten Kräften und einem starken Silo konnte die Anfangsoffensive schadlos überstanden werden. In der sechsten Minute schlug der Hauptrundensieger aber eiskalt zu. Einen Fehler im Aufbau nutzte Robin Just aus um Shawn Weller in Szene zu setzen, der den Puck mit einem platzierten Schuss zur Führung einnetzte. Die Schwaben fortan besser im Spiel und mit einigen Möglichkeiten, doch auch Stefan Vajs war gewohnt stark. In der achten Minute sprach Schiedsrichter Jens Steinecke die erste Strafe des Spiels aus, es traf Denis Pfaffengut wegen Hakens. Das Powerplay nutzen die Steelers zum zweiten Treffer. Benjamin Zientek wurde von Robin Just und Freddy Cabana schön freigespielt und der Stürmer traf zum 2:0. Kurz darauf musste Shawn Weller in die Kühlbox. Im druckvollen Powerplay klärte ein Bietigheimer Spieler im Tumult vor dem Tor die Scheibe im Torraum nicht regelkonform und es gab Penalty für die Joker. Branden Gracel lief an und scheiterte am starken Silo. In der 15. Minute machte sich René Schoofs auf und davon, schoss knapp am Tor vorbei, doch er konnte die Scheibe zurück auf Benjamin Zientek spielen, der seinen zweiten Treffer markierte. Die Effizienz der Ellentaler beeindruckend, denn aus vier Chancen machte man drei Treffer. Ein weiteres Powerplay ließ man ungenutzt und so ging es mit der Drei-Tore-Führung in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt dasselbe Bild, die Allgäuer mit jeder Menge Zug zum Tor und diesmal auch mit dem Erfolg. In der 22. Minute fälschte Jere Laaksonen einen Schuss von Jannik Woidtke unhaltbar ab. Der ESVK erhöhte die Schlagzahl und drängte auf den Anschluss. Dieser Dranphase wurde durch ein Foul von Branden Gracel ein jähes Ende gesetzt. Das Powerplay nutzten die „Weißen“ zum 4:1. Bastian Steingroß packte von der blauen Linie den Hammer aus und die Scheibe schlug im Tornetz ein. Der Treffer gab den Schwaben wieder mehr Sicherheit, so dass man wieder die Kontrolle übernahm. Auch eine Überzahl nach Vergehen von David Wrigley konnte man ohne weiteren Gegentreffer überstehen, so dass es erneut mit drei Treffern Abstand in die Kabinen ging.

Auch im Schlussdrittel drückten die Kaufbeurer das Gaspedal voll durch und Simon Schütz gelang nach 43 Sekunden das 4:2. In der 48. Minute hatte der sehr agile Branden Gracel die Chance auf den dritten Treffer, doch Silo Martinovic konnte diesen vereiteln. Dann mustten im Abstand von wenigen Sekunden Sami Blomqvist und Benjamin Zientek in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf der Strafe gegen die Allgäuer dann Bankstrafe gegen Bietigheim, so dass es noch 24 Sekunden lang doppelte Überzahl für den ESVK gab, dass die Steelers jedoch überstehen konnten.             Im einfachen Powerplay musste dann Jeff Szwez wegen eines Bandenchecks vorzeitig das Eis verlassen. Er bekam für dieses Vergehen eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Der leidtragende war Benjamin Zientek, der ebenfalls in die Kabine musste und nicht mehr zurückkam. In der fünf minütigen Überzahl machte dann in der 56. Minute Marcus Sommerfeld mit dem 5:2 den Deckel drauf.

Mit dem Break führen die Schwaben nun mit 2:0 in der Serie und können sich am Dienstag um 20:00 Uhr in der heimischen EgeTrans Arena mit einem Sieg vier Matchpucks sichern. Damit dies gelingt, benötigt es EURE Unterstützung! Kommt in die Arena und verteidigt die „Festung Ellental“ mit! 

von Patrick Jonza

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