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24.11.2017
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6:1

Break in Bayreuth - Steeelers siegen mit 3:2

Freitag, 17.03.2017, EHC Bayreuth Tigers - Bietigheim Steelers
2:3
Alle drei Torschützen von gestern beisammen

Am gestrigen Freitagabend kam es im Tigerkäfig in Oberfranken zu Spiel 2 der Viertelfinalserie zwischen den Steelers und den Tigers. Kevin Gaudet musste erneut auf Freddy Cabana und Marcus Sommerfeld verzichten. Als überzähliger Kontingentspieler nahm wieder Marcel Rodman auf der Tribüne Platz. Bei den Hausherren kehrte Tomas Vosvrda ins Tor zurück. Christopher Kasten und Valentin Busch waren auch wieder dabei, Sergej Stas musste dagegen passen.

Vor dem Eröffnungsbully vor den 2.354 Zuschauern, darunter ca. 200 frenetisch feiernde Steelers-Anhänger, wurde Valentin Busch zum „Rookie des Jahres“ gekürt. Dann ging es mit der Action auf dem Eis los. Zu Beginn war das Spiel von hohem Tempo geprägt, welches die Schwaben bestimmten. Folgerichtig gingen diese in der dritten Minute durch Dominic Auger in Führung. Shawn Weller passte von hinter dem Tor zurück, der Verteidiger zog von der blauen Linie ab und überwand Tomas Vosvrada. In den Folgeminuten kontrollierten die Gäste Puck und Gegner. Erst in der siebten Minute musste Silo Martinovic das erste Mal eingreifen. Der Schuss von Jozef Potac war kein Problem für den Schlussmann. Nur eine Minute später musste David Wrigley nach einem Handgemenge vor dem Bayreuther Tor für zwei Minuten in die Kühlbox. Mindestens zwei streiteten sich, Leidtragender aber nur der Bietigheimer. Das Penaltykilling der Ellentaler erneut stark, so dass man diese Situation schadlos überstand. Kaum war David Wrigley von der Strafbank zurück, markierte er nach klugem Pass des gestrigen Geburtstagskindes Justin Kelly das 2:0.  Gespielt waren da zehn Minuten. In der 12. Minute das erste Powerplay für die Steelers und erneut ging es vor dem Tiger-Tor rund. David Wrigley wollte die vor Tomas Vosvrda befindliche Scheibe reinstochern und bekam es dann mit drei Bayreuthern zu tun, in diesem Pulk erkannte Schiedsrichter Michael Klein dann einen Stockstisch des Angreifers und schickte ihn mit einer 5+ Spieldauer Disziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine. Als die Hausherren dann im Powerplay waren, musste noch ein Schwabe in die Kühlbox. Kapitän Adam Borzecki setzte sich im Slot zur Wehr und durfte ebenfalls auf die Strafbank. Die doppelte Überzahl nutzten die Tiger zum Anschlusstreffer. Jozef Potac schoss, Goldhelm Michal Bartosch fälschte ab und es stand somit nach 20 Minuten nur noch 2:1 für Bietigheim.

Im zweiten Durchgang begannen die Oberfrank mit viel Druck, ohne was Zählbares herauszuschlagen. Das Spiel wurde ein klein wenig hektischer und gipfelte in einem versteckten Schlag von Michal Bartosch gegen Max Lukes, der vom Schiedsrichter ungeahndet blieb. Was jedoch blieb, war die dicke Lippe des Bietigheimer Angreifers. Matt McKnight und Robin Just hatten kurz darauf zwei gute Einschussmöglichkeiten, Tomas Vosvrda jedoch gewohnt sicher. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vereitelte Silo Martinovic mit einem super Save gegen Michal Bartosch. Die Partie zur Mitte der Spielzeit wieder komplett offen und die Hausherren drückten auf den Ausgleich. In der 37. Minute dann Strafe gegen Marvin Neher, die das zweite Powerplay für die Schwaben bedeutete. Im Stile einer Spitzenmannschaft erstickte der Hauptrundensieger die aufkeimende Hoffnung auf den Ausgleich der Wagnerstädter durch ein Überzahltor. Einen Schuss von Dominic Auger konnte Vosvrda nicht sichern, der Goldhelm Matt McKnight stand goldrichtig und traf zum 3:1. Mit dieser Führung ging es in den Schlussabschnitt.

In diesem spielten die Gäste souverän und ließen kaum Chancen der Tiger zu. Wenn es mal, wie in der 46. Minute, vor dem Tor abging, war Silo Martinovic zur Stelle. In der 52. Minute dann aus dem Nichts der erneute Anschlusstreffer. Von der blauen Linie schoss Felix Linden. Silo konnte den Puck nicht festhalten und David Kuchejda staubte zum 3:2 ab.  Als vier Minuten vor dem Ende Bastian Steingroß wegen Spielverzögerung eine Strafe bekam, wurde es noch spannender. Doch die Steelers spielten clever und ließen keine brenzlige Situation mehr zu, so dass das Break geschafft wurde. Erneut endete ein Spiel im Tigerkäfig mit 3:2 und zum zweiten Mal zugunsten der Schwaben.

Am morgigen Sonntag kann man sich ab 17:00 Uhr in der heimischen EgeTrans Arena mit einem Sieg den ersten Matchpuck sichern. Seid dabei und unterstützt die Jungs in dieser harten und schweren Serie!

von Patrick Jonza

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