Letztes Spiel:
0:2

Alles auf null - Garmisch gewinnt Spiel 2 im Ellental

Sonntag, 15.04.2018, Bietigheim Steelers - SC Riessersee
3:5

Playoff-Finale im Ellental! Der Hauptrundensieger gegen den Zweiten und für die Steelers die sechste Finalteilnahme in Folge. Im Auftaktspiel am Freitag am Fuße der Zugspitze die Schwaben mit einer überzeugenden Vorstellung und durch den 3:1-Sieg holten sie den Heimvorteil an die Enz. Im Kader von Kevin Gaudet wieder Norman Hauner und Alex Preibisch mit von der Partie.

Nach dem Eröffnungsbully sofort beide Teams mit schnellem Spiel bzw. sehr frühem Forechecking und auf den Rängen von den 3638 Zuschauern eine grandiose Stimmung. Nach knapp 30 Sekunden scheiterte erstmals Shawn Weller am Gästegoalie Andrew Hare. Nur eine Minute später feuerte Joel Johannsson die Scheibe auf der anderen Seite von der blauen Linie ab, aber Silo Martinovic sicherte souverän die Scheibe. Beide Teams weiter mit Tempo, jedoch beide Goalies auf dem Posten und hielten ihren Kasten sauber. Nach 8:12 gespielten Minuten die Scheibe über Shawn Weller und Rene Schoofs zu Norman Hauner und der versenkte das Spielgerät unhaltbar im Riesserseer Tor zum 1:0. Kurz darauf eine Strafe gegen Christian Hummer wegen einem Ellenbogencheck. In Überzahl lief die Scheibe wie am Schnürchen und nach nur 11 Sekunden legte Shawn Weller (11.) unhaltbar aus dem Slot zum 2:0 nach. Fünf Minuten vor der Pausensirene scheiterte Shawn Weller gleich zweimal an Andrew Hare. Wenig später musste Freddy Cabana wegen einem Stockschlag vom Eis und diese Überzahl nutzten die Gäste durch Andreas Driendl zum 2:1-Anschluss. Mit dem knappen, aber verdienten Vorsprung ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel kamen die Gäste sichtbar motivierter aus der Kabine und nach etwas mehr wie 2 Minuten glich Lubor Dibelka zum 2:2 aus. Die Werdenfelser gaben weiter Gas die Hausherren nach einem Pfostentreffer Andreas Eder im Glück. Dann in der 32. Minute der spielentscheidende Doppelschlag der Oberbayern – erst versenkte Andreas Driendl und 22 Sekunden später Florian Vollmer das Spielgerät im Bietigheimer Tor zum 4:2. Dieser Treffer wurde aber erst nach der Sichtung des Videobeweises durch die Unparteiischen anerkannt. Die Gäste mit einem weiteren Pfostentreffer und mit einigen guten Chancen, jedoch konnten sie den starken Silo Martinovic nicht überwinden und so blieb es beim Stand von 2:4 zur zweiten Pause.

Den Schlussabschnitt begannen beide Teams wieder mit hohem Tempo. Die Hausherren dominierten immer mehr das Spiel, aber der Torhüter der Gäste Andrew Hare sehr stark und vereitelte einige 100%ige Chancen der Ellentäler. Die Schwaben liefen weiter an und in der 48. Minute traf Benjamin Zientek zum wichtigen 3:4-Anschlusstreffer unhaltbar für Andrew Hare in den Winkel. Der Hexenkessel brodelte und die Steelers drückten weiter auf den Ausgleich. Die Oberbayern verteidigten clever und auch Andrew Hare hielt sein Team mehrfach durch starke Aktionen weiter im Rennen. Der Druck wurde mit zunehmender Spielzeit immer stärker und so nahm Toni Söderholm 128 Sekunden vor dem Spielende eine Auszeit, um seinen Spielern eine Verschnaufpause zu geben. Kurz nach dem Timeout nahm Kevin Gaudet Silo Martinovic für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Der Druck durch die Schwaben immens, aber die Werdenfelser verteidigen stark und 12 Sekunden vor dem Spielende erzielte Stephan Wilhelm noch den 5:3 Treffer ins verwaiste Bietigheimer Tor. 

Mit dem Sieg konnten die Riesserseer den Serienstand zum 1:1 ausgleichen und sich wieder ihren Heimvorteil zurück erobern.

Am Dienstag reisen die Steelers wieder nach Garmisch-Partenkirchen zu Spiel 3 – Spielbeginn gegen den SC Riessersee ist um 20.00 Uhr. 

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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