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Achter Heimsieg in Serie - Steelers besiegen Bad Nauheim mit 4:1

Sonntag, 29.10.2017, Bietigheim Steelers - Rote Teufel Bad Nauheim
4:1
Grund zur Freude - Shawn Weller, Norman HAuner und Adam Borzecki freuen sich über das 1:0

Am gestrigen Sonntagabend hatten die Steelers teuflischen Besuch vom EC Bad Nauheim, passend dazu holten die Schwaben das Halloween-Trikot aus dem Schrank. Beim Team von Trainer Kevin Gaudet fehlten weiterhin Marcus Sommerfeld, Alexander Preibisch, Andrew McPherson und Freddy Cabana. Wieder mit dabei war Silo Martinovic, der auf der Bank Platz nahm. Bei den Gästen fielen Andreas Pauli und Esa Lehikoinen kurzfristig aus.

Das Spiel vor den 2.479 Zuschauern begann mit viel Tempo, dass in der ersten Minute von den Hessen bestimmt wurde. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft antwortete der Tabellenführer mit dem 1:0! Adam Borzecki schoss clever von der blauen Linie in Richtung Slot, dort stand der neue Goldhelm Shawn Weller goldrichtig und fälschte unhaltbar zur Führung. Der Name Weller wurde auch in der vierten Minute genannt, nur diesmal wegen einer Strafzeit. Die Scheibe im Powerplay lief bei den Teufeln ganz gut, doch die Unterzahlbox der Schwaben stand sicher und ließ keine Lücke zu, so dass es bei der Führung blieb. Dies änderte sich jedoch in der 10. Minute. Cody Sylvester schickte Dusan Frosch auf die Reise, dieser spielte stark auf James Livingston, dessen Schuss schlug unhaltbar zum 1:1 im Winkel ein – großer Jubel unter den ca. 90 mitgereisten Gästefans. Die Steelers waren zwar optisch am Drücker, doch bei den Gegenstößen der Hessen wurde es oft gefährlich, doch beide Keeper waren stets auf der Höhe des Geschehens. In der 15. Minute zeigten die Ellentaler wie schnell Eishockey gehen kann. Bastian Steingroß blockte hinter dem Tor seinen Gegenspieler so gut, dass er die Scheibe auf Kodi Schwarz weiterleiten konnte, dieser setzte mit einem „No Look“-Pass Matt McKnight in Szene. Der Kanadier machte sich auf und davon und traf in unnachahmlicher Manier ins lange Eck zum 2:1. Würde der Schuss von Kodi Schwarz in der 18. Minute nicht gegen den Pfosten, sondern ins Tor prallen, würde man mit einer 2-Tore-Führung in die erste Pause gehen. Dem war jedoch nicht der Fall.

Im zweiten Abschnitt waren noch 1:20 Minuten Powerplay für die Gäste auf der Uhr. Als dann Shawn Weller seinem Gegenspieler ein Bein stellte, hatten die Teufel 24 Sekunden lang doppelte Überzahl. Doch auch diese brenzlige Situation konnte man schadlos überstehen. Doch der gute Beginn gab den Nauheimern Auftrieb. Es dauerte vier Minuten ehe Felix Bick eingreifen musste, doch der Schuss von Norman Hauner stellte ihn vor keine großen Probleme. Die bis dato beste Möglichkeit vergab dann Radek Krestan, der zweimal an Ilya Sharipov scheiterte. Gefährlich vor Bick wurde es dann kurz darauf, als Benjamin Zientek den Schuss von Benjamin Hüfner abfälschte, jedoch knapp neben das Tor. Kurz darauf dann das erste Powerplay für die Hausherren, als die Hessen mit einem Mann zu viel agierten. In diesem dauerte es lediglich 14 Sekunden ehe Tyler McNeeley von Justin Kelly angespielt wurde, McNeely lief hinters Tor uns spielte blind mit dem Rücken zum Spielgeschehen auf Shawn Weller, der per Direktabnahme zum 3:1 traf – ein wunderbarer Treffer. Die Hausherren übernahmen dann Zepter auf dem Eis und hatten durch Max Lukes, der stark von Justin Kelly angespielt wurde, noch die Möglichkeit zu erhöhen, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Kurios wurde es in der 34. Minute, als Tyler McNeely eigentlich alleine auf Felix Bick zulaufen wollte, leider wurde er dabei vom Hauptschiedsrichter zu Fall gebracht – die bisher klarsten zwei Minuten des Spiels aber jedoch keine Absicht. Eine wirkliche Strafe mussten die Teufel dann dennoch schlucken, Marvin Ratmann saß eine kleine Strafe ab. Der Druck der Schwaben immens, doch Felix Bick wusste einen weiteren Gegentreffer mit Geschick und Können zu verhindern. So ging es mit dem 3:1 in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt war das Tempo weiter hoch, beide Teams kamen zu einigen Einschussmöglichkeiten, die beide Keeper zu verhindern wussten. Die größte Chance auf Seiten der Steelers vergab Shawn Weller, der nach super Pass von Norman Hauner an Bick scheiterte. Beide Mannschaften durften noch jeweils mit einem Mann mehr agieren, was beiden keinen Erfolg brachte. Die Nauheimer liefen zwar immer wieder an, die Bietigheimer wussten die Angriffsbemühungen geschickt zu verteidigen. Endgültig den Deckel drauf machte in der 56.  Minute Benjamin Zientek, der von außen in die Mitte ziehend zwei Gegenspieler abschüttelte und zum Endstand von 4:1 traf.

Am kommenden Freitag gastieren dann zum absoluten Topspiel die Löwen Frankfurt in der EgeTrans Arena. Durch die Niederlage der Hessen in Dresden, haben die Steelers, bei einem Spiel weniger, nun vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Gespielt wird ab 19:30 Uhr.

von Patrick Jonza

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