Letztes Spiel:
0:2

Steelers erlegen Schwäne mit 4:1

Die Bietigheim Steelers bleiben in der zweiten Bundesliga das Team der Stunde. Mit ihrem neunten Sieg aus den letzten zehn Spielen sicherte die Brittig Truppe den ersten Tabellenplatz mit 97 Punkten vor den Tölzer Löwen (94) und dem EHC München (86). Vor einer etwas enttäuschenden Kulisse von 1.814 Zuschauern war wieder einmal der Schlussspurt der Steelers entscheiden. Drei Tore im letzten Drittel bedeuteten am Ende den 4:1 Erfolg im schwäbischen Duell.

Bereits in den ersten zehn Minuten drückten die Steelers stark auf das Tor von Michael Ryan Brown, doch der Schlussmann der Wild Wings - heute der Beste auf Seiten der Gäste - war zunächst Endstation. Effektiver waren auf der anderen Seite die Schwäne. Konstantin Firsanov (9.) netzte aus kurze Distanz ein und stellte den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt etwas auf den Kopf. Beflügelt durch den Führungstreffer standen die Gäste in der Defensive fortan sicherer und ließen den Steelers zunächst wenig gute Chancen zu. „Wir haben heute Zeit gebraucht um in Schwung zu kommen.“ analysierte Christian Brittig nach dem Spiel. „Schwenningen stand in den ersten beiden Dritteln defensiv sehr gut. Erst im letzten Drittel haben wir unsere Chancen erzwungen und sind so verdient als Sieger vom Eis gegangen.“

Dank des hervorragenden Powerplays der Steelers, mit über 24% das Beste der Liga, glich der Tabellenführer im Mittelabschnitt zunächst durch Justin Kelly (25.) aus und erhöhte im letzten Drittel sehr früh durch Kasper Degn (43.) auf 2:1. Das dritte Tor hatte dann Greg Schmidt auf dem Schläger, doch der Stürmer scheiterte per Penalty an Brown. Wild Wings Trainer Kim Collins zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Wir wussten das es schwer werden würde, gegen die beste Mannschaft zu punkten. Meine Mannschaft hat trotz der Ausfälle gekämpft und das Spiel 54. Minuten offen gehalten. Dann gab es ein Geschenk an den besten Stürmer der Liga und es war vorbei.“ Angesprochen hatte Collins den Scheibenverlust von Patrick Baum, den Justin Kelly mit einem herrlichen Trick zum 3:1 verwandelte (14.). Zeit zum sammeln gab es für die von knapp 150 Fans unterstützten Wild Wings allerdings nicht. Nur 24 Sekunden später nahm Doug Andress von der blauen Linie Maß und beförderte den Puck erneut in Schwanentor.

Zeit zur Regeneration haben die Steelers am Sonntag. Während die Konkurrenz um die Play-Off-Platzierungen kämpft hat die Brittig-Truppe spielfrei. Weiter geht es erst am kommenden Freitag in Landshut, ehe die Schwaben am 1. März den SC Riessersee als Gast im Ellental begrüßen dürfen. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

von Oliver Mayer

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