Letztes Spiel:
0:2

Steelers-Sieg im Spitzenspiel!

Nach hochklassigen 60 Minuten Spitzeneishockey setzten sich die Steelers knapp, aber nicht unverdient mit 3:2 gegen den EHC München durch und verteidigten damit ihren zweiten Platz. Alexander Serikow, Andrej Kaufmann und Andreas Geipel sorgten für die Tore.

Das Spiel begann schon ganz nach dem Geschmack der über 1700 Steelers-Fans im Bietigheimer Ellental. Nach nicht einmal vier gespielten Minuten zeigte die Paradereihe der Steelers ihre ganze Klasse. Justin Kelly erkämpfte sich die Scheibe und spielte weiter auf Brent Walton. Dessen Querpass verwertete Alexander Serikow zur frühen Führung. In der Folge nahm die Intensität des Spiels weiter zu. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, doch auch beide Torhüter zeigten ein ums andere Mal ihre ganze Klasse. Gegen Ende des Drittels nahm der EHC München das Heft mehr und mehr in die Hand, konnte aber keinen Treffer erzielen.

Dies holten die Münchner aber nach nur drei Minuten im Mittelabschnitt nach. Dave Reid erzielte den verdienten Ausgleich sogar in Unterzahl: Chris Bahen saß auf der Strafbank. Nun nahm das Spiel noch mehr Tempo auf. Es entwickelte sich eine harte aber faire Partie mit vielen Möglichkeiten für beide Mannschaften. Immer wieder musste sowohl Sinisa Martinovic, als auch Sebastian Elwing in höchster Not klären. Als erstes war dann Gästegoalie Elwing machtlos. In der 28. Spielminute bediente Greg Schmidt seinen Sturmpartner Andrej Kaufmann, dessen satter Schuss hinter Elwing einschlug. Der dritte Stürmer der zweiten Sturmreihe, Kasper Degn weilt derzeit bei der dänischen Nationalmannschaft, weshalb Dirk Wrobel im Sturm eingesetzt wurde.
Die Höhepunkte im Mittelabschnitt waren danach weiterhin zahlreich und hochwertig. Doch das einzig zählbare gelang den Gästen. Bei einer vier gegen drei Überzahl netzte David Wrigley 30 Sekunden vor Drittelende zum Ausgleich ein.

Auch im Schlussabschnitt gaben beide Teams alles. München konnte sich aber nun öfters vor dem Tor der Steelers festsetzen und erspielte sich etliche Chancen. Doch Sinisa Martinovic sollte sich als unbezwingbar herausstellen. Den Schlusspunkt setzte dann Andi Geipel starke drei Minuten vor dem Ende. In Überzahl, Chris Bahen saß auf der Strafbank, wurde der Verteidiger mustergültig von Stephane Robitaille bedient und sorgte für grenzenlosen Jubel im Ellental. Die letzten zwei Minuten wurden zu einem Sturmlauf der Müncher, die aber nicht nur die Abwehr der Steelers gegen sich hatten, sondern auch die Steelersfans, die ihr Team lautstark unterstützen.

Die Steelers verteidigen damit ihren zweiten Tabellenplatz, am kommenden Freitag heißt es die Siegesserie weiter auszubauen: Sieben Heimspiele in Folge konnten die Steelers gewinnen. Am Freitag, den 6. Februar um 20 Uhr kommt es dann zum absoluten Topspiel: Zweiter gegen Erster: Steelers gegen Bad Tölz.

von Dominik Sander

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